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Menschen mit chronischen Gesundheitsproblemen Deutschland

Personen ab 16 Jahren, die nach eigenen Angaben eine Krankheit oder ein Gesundheitsproblem haben, das seit mindestens sechs Monaten besteht oder voraussichtlich bestehen wird, in Prozent · Anteil der Menschen ab 16 Jahren

  • Stand 23.10.2026
  • Deutschland
  • Eurostat
  • 2008 bis 2025
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Quelle
Eurostat (hlth_silc_04)
Region
Deutschland
Rhythmus
jährlich
Grafik

Zeitreihenbruch: Für 2015 meldet die Quelle eine Änderung der Methode oder Erhebung. Werte davor und danach sind nur eingeschränkt vergleichbar; Sprünge an dieser Stelle gehen nicht zwingend auf echte Veränderungen zurück.

Einordnung

37,2 Prozent der Menschen ab 16 Jahren in Deutschland hatten 2025 nach eigenen Angaben ein lang andauerndes Gesundheitsproblem – etwa so viele wie im EU-Schnitt (36,5 Prozent). Am höchsten war der Anteil in Finnland (57,3 Prozent), am niedrigsten in Italien (21,7 Prozent).

Methodik & Definition

Grundlage ist die EU-Erhebung über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC, in Deutschland Teil des Mikrozensus). Befragt werden Personen ab 16 Jahren, die in Privathaushalten leben; Menschen in Pflegeheimen sind nicht enthalten. 2020 wurde die Erhebung in Deutschland umgestellt, Werte davor sind nur eingeschränkt vergleichbar.

Es handelt sich um eine Selbsteinschätzung. Wie Menschen ihre Gesundheit beschreiben, hängt auch von kulturellen Gewohnheiten und Erwartungen ab; Ländervergleiche sind deshalb mit Vorsicht zu lesen.

Als lang andauernd gilt ein Gesundheitsproblem, das seit mindestens sechs Monaten besteht oder voraussichtlich so lange bestehen wird.

Menschen mit chronischen Gesundheitsproblemen im EU-Vergleich

Unter den 27 EU-Staaten mit Daten hat Deutschland den 13.-höchsten Wert (37,2 %); der EU-Durchschnitt liegt bei 36,5 %.

Menschen mit chronischen Gesundheitsproblemen im EU-Vergleich, 2025
Land Balken 2025 ggü. 2024
Finnland 57,3 % +1,3 Pp.
Estland 48,1 % +2,2 Pp.
Zypern 44,6 % +3,5 Pp.
Portugal 44,1 % +1,8 Pp.
Lettland 42,8 % +0,7 Pp.
Schweden 42,0 % +0,5 Pp.
Frankreich 41,7 % +0,7 Pp.
Dänemark 39,2 % +1,1 Pp.
Litauen 38,7 % +1,1 Pp.
Ungarn 38,3 % +1,8 Pp.
Polen 37,9 % +2,8 Pp.
Niederlande 37,5 % +1,2 Pp.
Deutschland 37,2 % +0,9 Pp.
Spanien 37,2 % +1,2 Pp.
Österreich 37,1 % +0,9 Pp.
EU-Durchschnitt 36,5 % +1,2 Pp.
Slowakei 35,4 % ±0,0 Pp.
Slowenien 35,0 % +0,8 Pp.
Tschechien 34,4 % +1,1 Pp.
Kroatien 30,0 % +0,5 Pp.
Belgien 29,9 % +2,3 Pp.
Irland 29,3 % +2,7 Pp.
Malta 28,1 % −2,3 Pp.
Luxemburg 26,4 % +4,0 Pp.
Bulgarien 24,7 % +2,6 Pp.
Griechenland 24,2 % −0,5 Pp.
Rumänien 23,1 % +3,2 Pp.
Italien 21,7 % +4,7 Pp.

Stand: 2025. Quelle: Eurostat, hlth_silc_04.

Quelle & Daten

Messgröße
Personen ab 16 Jahren, die nach eigenen Angaben eine Krankheit oder ein Gesundheitsproblem haben, das seit mindestens sechs Monaten besteht oder voraussichtlich bestehen wird, in Prozent
Quelle
Eurostat, Datensatz hlth_silc_04
Lizenz der Daten
Eurostat – Weiterverwendung mit Quellenangabe
Rhythmus
jährlich