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Rente & Soziales

Durchschnittsrente, Rentenerhöhung, Rentenwert und Renteneintritt sowie Bürgergeld, Grundsicherung, Wohngeld und Armut.

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Rentenwert je Entgeltpunkt 42,52 € 1. Juli 2026 +1,73 € Armutsgefährdete, die sich keinen Urlaub leisten können Anteil der armutsgefährdeten Bevölkerung 49,8 % 2025 +0,8 Pp. Armutsgefährdung im Alter armutsgefährdete Menschen ab 65 Jahren 19,5 % 2025 +0,1 Pp. Armutsgefährdung junger Erwachsener armutsgefährdete 18- bis 24-Jährige 24,8 % 2025 ±0,0 Pp. Armutsgefährdung trotz Arbeit armutsgefährdete Erwerbstätige (18–64 Jahre) 6,7 % 2025 +0,2 Pp. Armutsgefährdung von Erwerbslosen armutsgefährdete Erwerbslose ab 18 Jahren 65,5 % 2025 +4,7 Pp. Armutsgefährdung von Frauen ab 65 Jahren armutsgefährdete Frauen ab 65 Jahren 21,3 % 2025 −0,1 Pp. Armutsgefährdung von Kindern armutsgefährdete unter 18-Jährige 16,0 % 2025 +0,8 Pp. Armutsgefährdung von Männern ab 65 Jahren armutsgefährdete Männer ab 65 Jahren 17,3 % 2025 +0,3 Pp. Armutsgefährdung von Rentnerinnen und Rentnern armutsgefährdete Menschen im Ruhestand 18,9 % 2025 −0,1 Pp. Armutsgefährdungsquote unter 60 % des Medians 16,1 % 2025 +0,6 Pp. Durchschnittliches Wohngeld monatlicher Anspruch je Haushalt 287 € 2024 −10 € Durchschnittsrente Altersrente, Zahlbetrag pro Monat 1.175 € 1. Juli 2025 +23 € Einkommensverteilung (S80/S20) Einkommen der reichsten 20 % im Verhältnis zu den ärmsten 20 % 4,7 2025 +0,2 Erhebliche materielle und soziale Entbehrung Anteil der Bevölkerung 5,6 % 2025 −0,6 Pp. Gini-Koeffizient Einkommensungleichheit 30,1 2025 +0,6 Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung 1,30 Mio. Q2 2026 +0,00 Mio. Grundsicherungsquote im Alter Anteil ab Regelaltersgrenze 4,3 % 2025 +0,2 Pp. Grundsicherungsquote im Alter: Frauen Frauen ab der Regelaltersgrenze 4,3 % 2025 +0,1 Pp. Grundsicherungsquote im Alter: Männer Männer ab der Regelaltersgrenze 4,2 % 2025 +0,1 Pp. Keine Rücklagen für unerwartete Ausgaben Anteil der Bevölkerung 31,9 % 2025 −0,3 Pp. Keine vollwertige Mahlzeit jeden zweiten Tag leisten können Anteil der Bevölkerung 11,1 % 2025 −0,1 Pp. Keine Woche Urlaub leisten können Anteil der Bevölkerung 20,9 % 2025 +0,1 Pp. Kosten häuslicher Pflege zum Vorjahresmonat 7,6 % Sep. 2026 −0,4 Pp. Bürgergeld-Regelsatz Grundsicherung, Alleinstehende 563 € 1. Jan. 2024 +61 € Renten Rentenbestand der gesetzlichen Rentenversicherung 25,87 Mio. 1. Juli 2025 +0,10 Mio. Renten im Verhältnis zu den Erwerbseinkommen (EU-Vergleich) mittlere Rente 65–74 Jahre zu mittlerem Erwerbseinkommen 50–59 Jahre 48,0 % 2025 −1,0 Pp. Rentenerhöhung jeweils zum 1. Juli 4,24 % 1. Juli 2026 +0,50 Pp. Von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohte Menschen Anteil der Bevölkerung (EU-Indikator AROPE) 21,2 % 2025 +0,1 Pp. Wohngeld-Haushalte zum Jahresende 1.332.365 2025 +90.050

Analysen zum Thema Rente & Soziales

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Im Überblick

Rentenwert (je Entgeltpunkt)

Der aktuelle Rentenwert beträgt seit dem 1. Juli 2026 42,52 € je Entgeltpunkt. Zuvor lag der Wert bei 40,79 € je Entgeltpunkt – ein Plus von 4,24 %.

Armutsgefährdete, die sich keinen Urlaub leisten können (Anteil der armutsgefährdeten Bevölkerung)

Der Anteil der armutsgefährdeten Menschen, die sich keine Woche Urlaub im Jahr leisten können lag im Jahr 2025 bei 49,8 %. Im Jahr 2024 waren es 49,0 % – ein Anstieg um 0,8 Prozentpunkte. Das ist der höchste Wert seit 2016.

Armutsgefährdung im Alter (armutsgefährdete Menschen ab 65 Jahren)

Der Anteil der Menschen ab 65 Jahren, die armutsgefährdet sind lag im Jahr 2025 bei 19,5 %. Im Jahr 2024 waren es 19,4 % – ein Anstieg um 0,1 Prozentpunkte. Im Durchschnitt seit 1995 lag der Wert bei 15,6 %.

Armutsgefährdung junger Erwachsener (armutsgefährdete 18- bis 24-Jährige)

Der Anteil der 18- bis 24-Jährigen, die armutsgefährdet sind lag im Jahr 2025 bei 24,8 %. Im Jahr 2024 waren es 24,8 % – unverändert. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 21,1 %.

Armutsgefährdung trotz Arbeit (armutsgefährdete Erwerbstätige (18–64 Jahre))

Der Anteil der Erwerbstätigen, die trotz Arbeit armutsgefährdet sind lag im Jahr 2025 bei 6,7 %. Im Jahr 2024 waren es 6,5 % – ein Anstieg um 0,2 Prozentpunkte. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 7,7 %.

Armutsgefährdung von Erwerbslosen (armutsgefährdete Erwerbslose ab 18 Jahren)

Der Anteil der erwerbslosen Menschen ab 18 Jahren, die armutsgefährdet sind lag im Jahr 2025 bei 65,5 %. Im Jahr 2024 waren es 60,8 % – ein Anstieg um 4,7 Prozentpunkte. Das ist der höchste Wert seit 2019.

Armutsgefährdung von Frauen ab 65 Jahren (armutsgefährdete Frauen ab 65 Jahren)

Der Anteil der Frauen ab 65 Jahren, die armutsgefährdet sind lag im Jahr 2025 bei 21,3 %. Im Jahr 2024 waren es 21,4 % – ein Rückgang um 0,1 Prozentpunkte. Im Durchschnitt seit 1995 lag der Wert bei 17,8 %.

Armutsgefährdung von Kindern (armutsgefährdete unter 18-Jährige)

Der Anteil der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren, die armutsgefährdet sind lag im Jahr 2025 bei 16,0 %. Im Jahr 2024 waren es 15,2 % – ein Anstieg um 0,8 Prozentpunkte. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 14,8 %.

Armutsgefährdung von Männern ab 65 Jahren (armutsgefährdete Männer ab 65 Jahren)

Der Anteil der Männer ab 65 Jahren, die armutsgefährdet sind lag im Jahr 2025 bei 17,3 %. Im Jahr 2024 waren es 17,0 % – ein Anstieg um 0,3 Prozentpunkte. Im Durchschnitt seit 1995 lag der Wert bei 13,0 %.

Armutsgefährdung von Rentnerinnen und Rentnern (armutsgefährdete Menschen im Ruhestand)

Der Anteil der Menschen im Ruhestand, die armutsgefährdet sind lag im Jahr 2025 bei 18,9 %. Im Jahr 2024 waren es 19,0 % – ein Rückgang um 0,1 Prozentpunkte. Im Durchschnitt seit 2009 lag der Wert bei 18,2 %.

Armutsgefährdungsquote (unter 60 % des Medians)

Die Armutsgefährdungsquote in Deutschland lag im Jahr 2025 bei 16,1 %. Im Jahr 2024 waren es 15,5 % – ein Anstieg um 0,6 Prozentpunkte. Im Durchschnitt seit 1995 lag der Wert bei 14,6 %.

Durchschnittliches Wohngeld (monatlicher Anspruch je Haushalt)

Der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch lag im Jahr 2024 bei 287 €. Im Jahr 2023 waren es 297 € – ein Rückgang um 10 €. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 147 €.

Durchschnittsrente (Altersrente, Zahlbetrag pro Monat)

Die durchschnittliche gesetzliche Altersrente lag am 1. Juli 2025 bei 1.175 € im Monat. Am 1. Juli 2024 waren es 1.152 € im Monat – ein Anstieg um 23 € im Monat. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Zeitreihe (1. Juli 2005).

Einkommensverteilung (S80/S20) (Einkommen der reichsten 20 % im Verhältnis zu den ärmsten 20 %)

Das Verhältnis des Einkommens der reichsten 20 Prozent zu dem der ärmsten 20 Prozent der Bevölkerung lag im Jahr 2025 bei 4,7. Im Jahr 2024 waren es 4,5 – ein Anstieg um 0,2. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 4,6.

Erhebliche materielle und soziale Entbehrung (Anteil der Bevölkerung)

Der Anteil der Menschen mit erheblicher materieller und sozialer Entbehrung lag im Jahr 2025 bei 5,6 %. Im Jahr 2024 waren es 6,2 % – ein Rückgang um 0,6 Prozentpunkte. Im Durchschnitt seit 2015 lag der Wert bei 4,9 %.

Gini-Koeffizient (Einkommensungleichheit)

Der Gini-Koeffizient der verfügbaren Einkommen lag im Jahr 2025 bei 30,1. Im Jahr 2024 waren es 29,5 – ein Anstieg um 0,6. Im Durchschnitt seit 2014 lag der Wert bei 30,0.

Grundsicherung im Alter (und bei Erwerbsminderung)

Die Zahl der Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung lag im 2. Quartal 2026 bei 1,30 Mio. Im 1. Quartal 2026 waren es 1,29 Mio. – unverändert. Vor einem Jahr, im 2. Quartal 2025, betrug der Wert 1,27 Mio.

Grundsicherungsquote im Alter (Anteil ab Regelaltersgrenze)

Der Anteil der Menschen ab der Regelaltersgrenze mit Grundsicherung im Alter lag im Jahr 2025 bei 4,3 %. Im Jahr 2024 waren es 4,1 % – ein Anstieg um 0,2 Prozentpunkte. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Zeitreihe (2009).

Grundsicherungsquote im Alter: Frauen (Frauen ab der Regelaltersgrenze)

Der Anteil der Frauen ab der Regelaltersgrenze mit Grundsicherung im Alter lag im Jahr 2025 bei 4,3 %. Im Jahr 2024 waren es 4,2 % – ein Anstieg um 0,1 Prozentpunkte. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Zeitreihe (2009).

Grundsicherungsquote im Alter: Männer (Männer ab der Regelaltersgrenze)

Der Anteil der Männer ab der Regelaltersgrenze mit Grundsicherung im Alter lag im Jahr 2025 bei 4,2 %. Im Jahr 2024 waren es 4,1 % – ein Anstieg um 0,1 Prozentpunkte. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Zeitreihe (2009).

Keine Rücklagen für unerwartete Ausgaben (Anteil der Bevölkerung)

Der Anteil der Menschen in Haushalten, die eine unerwartete größere Ausgabe nicht aus eigenen Mitteln bezahlen können lag im Jahr 2025 bei 31,9 %. Im Jahr 2024 waren es 32,2 % – ein Rückgang um 0,3 Prozentpunkte. Das ist der niedrigste Wert seit 2019.

Keine vollwertige Mahlzeit jeden zweiten Tag leisten können (Anteil der Bevölkerung)

Der Anteil der Menschen in Haushalten, die sich nicht jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Fisch oder einer gleichwertigen vegetarischen Alternative leisten können lag im Jahr 2025 bei 11,1 %. Im Jahr 2024 waren es 11,2 % – ein Rückgang um 0,1 Prozentpunkte. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 9,4 %.

Keine Woche Urlaub leisten können (Anteil der Bevölkerung)

Der Anteil der Menschen in Haushalten, die sich keine Woche Urlaub im Jahr außerhalb der eigenen Wohnung leisten können lag im Jahr 2025 bei 20,9 %. Im Jahr 2024 waren es 20,8 % – ein Anstieg um 0,1 Prozentpunkte. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 21,2 %.

Kosten häuslicher Pflege (zum Vorjahresmonat)

Die Preisentwicklung für häusliche Alten- und Behindertenpflege lag im September 2026 bei 7,6 %. Im August 2026 waren es 8,0 % – ein Rückgang um 0,4 Prozentpunkte. Vor einem Jahr, im September 2025, betrug der Wert 9,7 %.

Bürgergeld-Regelsatz (Grundsicherung, Alleinstehende)

Der Regelsatz für Alleinstehende in der Grundsicherung beträgt seit dem 1. Januar 2024 563 € im Monat. Zuvor lag der Wert bei 502 € im Monat – ein Plus von 12,2 %. Vor einem Jahr betrug er 563 € im Monat.

Renten (Rentenbestand der gesetzlichen Rentenversicherung)

Die Zahl der gezahlten gesetzlichen Renten lag am 1. Juli 2025 bei 25,87 Mio. Am 1. Juli 2024 waren es 25,77 Mio. – ein Anstieg um 0,10 Mio. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Zeitreihe (1. Juli 2005).

Renten im Verhältnis zu den Erwerbseinkommen (EU-Vergleich) (mittlere Rente 65–74 Jahre zu mittlerem Erwerbseinkommen 50–59 Jahre)

Das Verhältnis der mittleren Rente der 65- bis 74-Jährigen zum mittleren Erwerbseinkommen der 50- bis 59-Jährigen lag im Jahr 2025 bei 48,0 %. Im Jahr 2024 waren es 49,0 % – ein Rückgang um 1,0 Prozentpunkte. Im Durchschnitt seit 2010 lag der Wert bei 49,6 %.

Rentenerhöhung (jeweils zum 1. Juli)

Die Rentenanpassung lag am 1. Juli 2026 bei 4,24 %. Am 1. Juli 2025 waren es 3,74 % – ein Anstieg um 0,50 Prozentpunkte. Im Durchschnitt seit 2011 lag der Wert bei 2,84 %.

Von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohte Menschen (Anteil der Bevölkerung (EU-Indikator AROPE))

Der Anteil der Menschen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind lag im Jahr 2025 bei 21,2 %. Im Jahr 2024 waren es 21,1 % – ein Anstieg um 0,1 Prozentpunkte. Im Durchschnitt seit 2015 lag der Wert bei 20,0 %.

Wohngeld-Haushalte (zum Jahresende)

Die Zahl der Haushalte mit Wohngeld lag im Jahr 2025 bei 1.332.365. Im Jahr 2024 waren es 1.242.315 – ein Anstieg um 90.050. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Zeitreihe (2005).