Zum Inhalt springen
DE

Vorzeitige Todesfälle durch Feinstaub Deutschland

Geschätzte Zahl vorzeitiger Todesfälle, die der Belastung mit Feinstaub PM2.5 zugeschrieben werden · PM2.5, Schätzung der Europäischen Umweltagentur

Download

Einordnung

Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 47.815.

Nach Schätzung der Europäischen Umweltagentur starben in Deutschland 2023 rund 21.600 Menschen vorzeitig an den Folgen der Feinstaubbelastung. 2014 waren es noch rund 51.400 – die Zahl hat sich mehr als halbiert. Die Feinstaubbelastung ist in diesem Zeitraum gesunken; auch Überarbeitungen der Schätzmethode können zum Rückgang beitragen.

Methodik & Definition

Die Werte sind Schätzungen der Europäischen Umweltagentur (EEA). Sie verbindet gemessene und modellierte Feinstaubkonzentrationen mit der Verteilung der Bevölkerung und mit Risikofunktionen aus medizinischen Langzeitstudien. Es handelt sich nicht um gezählte Todesfälle, sondern um eine statistische Schätzung, wie viele Menschen ohne die Belastung später gestorben wären. Die Unsicherheit ist groß; die Methode wurde mehrfach überarbeitet.

Feinstaub (PM2.5) sind Partikel mit einem Durchmesser unter 2,5 Mikrometern. Sie entstehen vor allem durch Verbrennung in Heizungen, Verkehr, Industrie und Landwirtschaft und können tief in die Lunge gelangen.

Quelle & Daten

Messgröße
Geschätzte Zahl vorzeitiger Todesfälle, die der Belastung mit Feinstaub PM2.5 zugeschrieben werden
Quelle
Eurostat / Europäische Umweltagentur, Datensatz sdg_11_52
Lizenz der Daten
Eurostat – Weiterverwendung mit Quellenangabe
Rhythmus
jährlich