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Todesfälle durch Drogen und Medikamentensucht

Gestorbene an psychischen und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen (Drogen, Medikamente) (Grundleiden laut Todesursachenstatistik)

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Einordnung

Im Durchschnitt seit 1998 lag der Wert bei 798.

1.012 Menschen starben 2025 in Deutschland an psychischen und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen (Drogen, Medikamente) – 8 Prozent weniger als 2000 (1.104). 79 Prozent der Verstorbenen waren Männer. Die Zahl ist nicht identisch mit den „Drogentoten“ der Bundesregierung, die nach Polizeidaten gezählt werden.

Methodik & Definition

Grundlage ist die Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamts. Sie wertet die ärztlichen Todesbescheinigungen aller in Deutschland Verstorbenen aus; gezählt wird jeweils das Grundleiden, das zum Tod geführt hat (ICD-10, seit 1998). Steigende Zahlen spiegeln bei vielen Krankheiten auch die Alterung der Bevölkerung wider.

Seit den 2010er-Jahren werden die Todesbescheinigungen schrittweise maschinell nach international einheitlichen Regeln kodiert. Das hat die Zuordnung zwischen einzelnen Todesursachen teilweise verschoben; lange Zeitreihen einzelner Ursachen sind deshalb nur eingeschränkt vergleichbar.

Todesfälle durch Drogen und Medikamentensucht nach Geschlecht

Todesfälle durch Drogen und Medikamentensucht nach Geschlecht, 2025
Geschlecht Balken 2025 Anteil ggü. 2024
Männer 803 79,3 % +11,4 %
Frauen 210 20,8 % +32,1 %

Stand: 2025. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), GENESIS 23211-0001.

Quelle & Daten

Messgröße
Gestorbene an psychischen und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen (Drogen, Medikamente) (Grundleiden laut Todesursachenstatistik)
Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Datensatz GENESIS 23211-0001
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0
Rhythmus
jährlich