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Todesfälle durch Dickdarmkrebs

Gestorbene an Dickdarmkrebs (Grundleiden laut Todesursachenstatistik)

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Einordnung

14.400 Menschen starben 2025 in Deutschland an Dickdarmkrebs – 29 Prozent weniger als 2000 (20.234). 52 Prozent der Verstorbenen waren Männer. Hinzu kommen Todesfälle durch Enddarm- und Analkrebs, die getrennt erfasst werden.

Methodik & Definition

Grundlage ist die Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamts. Sie wertet die ärztlichen Todesbescheinigungen aller in Deutschland Verstorbenen aus; gezählt wird jeweils das Grundleiden, das zum Tod geführt hat (ICD-10, seit 1998). Steigende Zahlen spiegeln bei vielen Krankheiten auch die Alterung der Bevölkerung wider.

Seit den 2010er-Jahren werden die Todesbescheinigungen schrittweise maschinell nach international einheitlichen Regeln kodiert. Das hat die Zuordnung zwischen einzelnen Todesursachen teilweise verschoben; lange Zeitreihen einzelner Ursachen sind deshalb nur eingeschränkt vergleichbar.

Todesfälle durch Dickdarmkrebs nach Geschlecht

Todesfälle durch Dickdarmkrebs nach Geschlecht, 2025
Geschlecht Balken 2025 Anteil ggü. 2024
Männer 7.518 52,2 % +3,6 %
Frauen 6.882 47,8 % −1,6 %

Stand: 2025. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), GENESIS 23211-0001.

Quelle & Daten

Messgröße
Gestorbene an Dickdarmkrebs (Grundleiden laut Todesursachenstatistik)
Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Datensatz GENESIS 23211-0001
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0
Rhythmus
jährlich