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Todesfälle durch Stürze

Gestorbene an den Folgen eines Sturzes (Grundleiden laut Todesursachenstatistik)

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Einordnung

Im Durchschnitt seit 1998 lag der Wert bei 12.156.

22.454 Menschen starben 2025 in Deutschland an den Folgen eines Sturzes – 203 Prozent mehr als 2000 (7.404). Der Anstieg spiegelt auch die Alterung der Bevölkerung und geänderte Regeln bei der Kodierung der Todesursachen wider. 50 Prozent der Verstorbenen waren Männer. Betroffen sind vor allem ältere Menschen.

Methodik & Definition

Grundlage ist die Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamts. Sie wertet die ärztlichen Todesbescheinigungen aller in Deutschland Verstorbenen aus; gezählt wird jeweils das Grundleiden, das zum Tod geführt hat (ICD-10, seit 1998). Steigende Zahlen spiegeln bei vielen Krankheiten auch die Alterung der Bevölkerung wider.

Seit den 2010er-Jahren werden die Todesbescheinigungen schrittweise maschinell nach international einheitlichen Regeln kodiert. Das hat die Zuordnung zwischen einzelnen Todesursachen teilweise verschoben; lange Zeitreihen einzelner Ursachen sind deshalb nur eingeschränkt vergleichbar.

Todesfälle durch Stürze nach Geschlecht

Todesfälle durch Stürze nach Geschlecht, 2025
Geschlecht Balken 2025 Anteil ggü. 2024
Männer 11.158 49,7 % +6,7 %
Frauen 11.294 50,3 % +5,3 %

Stand: 2025. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), GENESIS 23211-0001.

Quelle & Daten

Messgröße
Gestorbene an den Folgen eines Sturzes (Grundleiden laut Todesursachenstatistik)
Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Datensatz GENESIS 23211-0001
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0
Rhythmus
jährlich

Zitiert in unseren Analysen

Diese Artikel verwenden die Statistik als Quelle.