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Unfalltote

Gestorbene durch Unfälle (einschließlich medizinischer Komplikationen) (Grundleiden laut Todesursachenstatistik)

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Einordnung

Im Durchschnitt seit 1998 lag der Wert bei 24.630.

38.097 Menschen starben 2025 in Deutschland durch Unfälle (einschließlich medizinischer Komplikationen) – 87 Prozent mehr als 2000 (20.328). Der Anstieg spiegelt auch die Alterung der Bevölkerung und geänderte Regeln bei der Kodierung der Todesursachen wider. 54 Prozent der Verstorbenen waren Männer.

Methodik & Definition

Grundlage ist die Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamts. Sie wertet die ärztlichen Todesbescheinigungen aller in Deutschland Verstorbenen aus; gezählt wird jeweils das Grundleiden, das zum Tod geführt hat (ICD-10, seit 1998). Steigende Zahlen spiegeln bei vielen Krankheiten auch die Alterung der Bevölkerung wider.

Seit den 2010er-Jahren werden die Todesbescheinigungen schrittweise maschinell nach international einheitlichen Regeln kodiert. Das hat die Zuordnung zwischen einzelnen Todesursachen teilweise verschoben; lange Zeitreihen einzelner Ursachen sind deshalb nur eingeschränkt vergleichbar.

Unfalltote nach Geschlecht

Unfalltote nach Geschlecht, 2025
Geschlecht Balken 2025 Anteil ggü. 2024
Männer 20.398 53,5 % +4,4 %
Frauen 17.700 46,5 % +1,5 %

Stand: 2025. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), GENESIS 23211-0001.

Quelle & Daten

Messgröße
Gestorbene durch Unfälle (einschließlich medizinischer Komplikationen) (Grundleiden laut Todesursachenstatistik)
Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Datensatz GENESIS 23211-0001
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0
Rhythmus
jährlich