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Todesfälle durch unbeabsichtigte Vergiftungen

Gestorbene an unbeabsichtigten Vergiftungen (u. a. durch Drogen, Medikamente, Alkohol) (Grundleiden laut Todesursachenstatistik)

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Einordnung

1.425 Menschen starben 2025 in Deutschland an unbeabsichtigten Vergiftungen (u. a. durch Drogen, Medikamente, Alkohol) – 142 Prozent mehr als 2000 (590). Der Anstieg spiegelt auch die Alterung der Bevölkerung und geänderte Regeln bei der Kodierung der Todesursachen wider. 73 Prozent der Verstorbenen waren Männer.

Methodik & Definition

Grundlage ist die Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamts. Sie wertet die ärztlichen Todesbescheinigungen aller in Deutschland Verstorbenen aus; gezählt wird jeweils das Grundleiden, das zum Tod geführt hat (ICD-10, seit 1998). Steigende Zahlen spiegeln bei vielen Krankheiten auch die Alterung der Bevölkerung wider.

Seit den 2010er-Jahren werden die Todesbescheinigungen schrittweise maschinell nach international einheitlichen Regeln kodiert. Das hat die Zuordnung zwischen einzelnen Todesursachen teilweise verschoben; lange Zeitreihen einzelner Ursachen sind deshalb nur eingeschränkt vergleichbar.

Todesfälle durch unbeabsichtigte Vergiftungen nach Geschlecht

Todesfälle durch unbeabsichtigte Vergiftungen nach Geschlecht, 2025
Geschlecht Balken 2025 Anteil ggü. 2024
Männer 1.039 72,9 % +2,2 %
Frauen 388 27,2 % +1,0 %

Stand: 2025. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), GENESIS 23211-0001.

Quelle & Daten

Messgröße
Gestorbene an unbeabsichtigten Vergiftungen (u. a. durch Drogen, Medikamente, Alkohol) (Grundleiden laut Todesursachenstatistik)
Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Datensatz GENESIS 23211-0001
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0
Rhythmus
jährlich