Tatverdächtige bei Rauschgiftdelikten
Polizeilich ermittelte Tatverdächtige bei Rauschgiftkriminalität (PKS-Schlüssel 891000), Deutsche und Nichtdeutsche
| Periode | Wert | Veränderung | Status |
|---|---|---|---|
| 2025 | 125.537 | −50.887 | |
| 2024 | 176.424 | −90.627 | |
| 2023 | 267.051 | −1.545 | |
| 2022 | 268.596 | −12.842 | |
| 2021 | 281.438 | −3.933 | |
| 2020 | 285.371 | +444 | |
| 2019 | 284.927 |
Einordnung
125.537 Tatverdächtige registrierte die Polizei 2025 wegen Rauschgiftkriminalität – ein Minus von 56 Prozent gegenüber 2019. 87,0 Prozent waren Männer, 35,7 Prozent hatten keinen deutschen Pass. Der Rückgang geht vor allem auf die Teillegalisierung von Cannabis im April 2024 zurück: Besitz und Anbau kleiner Mengen sind seitdem nicht mehr strafbar.
Methodik & Definition
Grundlage ist die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamts. Gezählt werden Tatverdächtige, die die Polizei für das jeweilige Delikt ermittelt hat; wer im Jahr mehrfach auffällt, zählt je Delikt einmal. Tatverdacht ist keine Verurteilung, und die PKS zeigt nur das Hellfeld – Taten, die der Polizei bekannt werden.
Quelle & Daten
- Messgröße
- Polizeilich ermittelte Tatverdächtige bei Rauschgiftkriminalität (PKS-Schlüssel 891000), Deutsche und Nichtdeutsche
- Quelle
- Bundeskriminalamt, Polizeiliche Kriminalstatistik, Datensatz
PKS Bund, Tabellen 40 und 50, Schlüssel 891000 - Lizenz der Daten
- © Bundeskriminalamt
- Rhythmus
- jährlich