Tatverdächtige bei Schwarzfahren
Polizeilich ermittelte Tatverdächtige bei Erschleichen von Leistungen (u. a. Schwarzfahren) (PKS-Schlüssel 515000), Deutsche und Nichtdeutsche
| Periode | Wert | Veränderung | Status |
|---|---|---|---|
| 2025 | 87.922 | −7.972 | |
| 2024 | 95.894 | −4.191 | |
| 2023 | 100.085 | +10.788 | |
| 2022 | 89.297 | −13.521 | |
| 2021 | 102.818 | −11.893 | |
| 2020 | 114.711 | −15.736 | |
| 2019 | 130.447 |
Einordnung
87.922 Tatverdächtige registrierte die Polizei 2025 wegen Erschleichen von Leistungen (u. a. Schwarzfahren) – ein Minus von 33 Prozent gegenüber 2019. 74,0 Prozent waren Männer, 55,9 Prozent hatten keinen deutschen Pass. Der Rückgang fällt zeitlich mit dem Deutschlandticket (seit Mai 2023) zusammen; die PKS selbst nennt keine Ursachen.
Methodik & Definition
Grundlage ist die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamts. Gezählt werden Tatverdächtige, die die Polizei für das jeweilige Delikt ermittelt hat; wer im Jahr mehrfach auffällt, zählt je Delikt einmal. Tatverdacht ist keine Verurteilung, und die PKS zeigt nur das Hellfeld – Taten, die der Polizei bekannt werden.
Quelle & Daten
- Messgröße
- Polizeilich ermittelte Tatverdächtige bei Erschleichen von Leistungen (u. a. Schwarzfahren) (PKS-Schlüssel 515000), Deutsche und Nichtdeutsche
- Quelle
- Bundeskriminalamt, Polizeiliche Kriminalstatistik, Datensatz
PKS Bund, Tabellen 40 und 50, Schlüssel 515000 - Lizenz der Daten
- © Bundeskriminalamt
- Rhythmus
- jährlich