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Tatverdächtige bei Schwarzfahren

Polizeilich ermittelte Tatverdächtige bei Erschleichen von Leistungen (u. a. Schwarzfahren) (PKS-Schlüssel 515000), Deutsche und Nichtdeutsche

Einordnung

87.922 Tatverdächtige registrierte die Polizei 2025 wegen Erschleichen von Leistungen (u. a. Schwarzfahren) – ein Minus von 33 Prozent gegenüber 2019. 74,0 Prozent waren Männer, 55,9 Prozent hatten keinen deutschen Pass. Der Rückgang fällt zeitlich mit dem Deutschlandticket (seit Mai 2023) zusammen; die PKS selbst nennt keine Ursachen.

Methodik & Definition

Grundlage ist die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamts. Gezählt werden Tatverdächtige, die die Polizei für das jeweilige Delikt ermittelt hat; wer im Jahr mehrfach auffällt, zählt je Delikt einmal. Tatverdacht ist keine Verurteilung, und die PKS zeigt nur das Hellfeld – Taten, die der Polizei bekannt werden.

Quelle & Daten

Messgröße
Polizeilich ermittelte Tatverdächtige bei Erschleichen von Leistungen (u. a. Schwarzfahren) (PKS-Schlüssel 515000), Deutsche und Nichtdeutsche
Quelle
Bundeskriminalamt, Polizeiliche Kriminalstatistik, Datensatz PKS Bund, Tabellen 40 und 50, Schlüssel 515000
Lizenz der Daten
© Bundeskriminalamt
Rhythmus
jährlich