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Eritreische Staatsangehörige in Bayern

Ausländerinnen und Ausländer mit eritreischer Staatsangehörigkeit laut Ausländerzentralregister am 31. Dezember · Bayern

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (GENESIS 12521-0021)
Region
Bayern
Rhythmus
jährlich

Eritreische Staatsangehörige in Bayern im Vergleich

Die Zahl der Menschen mit eritreischer Staatsangehörigkeit in Bayern lag im Jahr 2025 bei 12.405. Im Jahr 2024 waren es 12.615 – ein Rückgang um 210. Im Durchschnitt seit 2000 lag der Wert bei 5.214.

Unter den 16 Bundesländern liegt Bayern damit auf Platz 3 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 14,6 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2000 wurde im Jahr 2024 erreicht (12.615), der niedrigste im Jahr 2000 (389).

Eritreische Staatsangehörige in allen Bundesländern

Eritreische Staatsangehörige nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Hessen 18.975
2 Nordrhein-Westfalen 16.330
3 Bayern 12.405
4 Baden-Württemberg 9.465
5 Niedersachsen 4.080
6 Rheinland-Pfalz 4.025
7 Hamburg 3.650
8 Schleswig-Holstein 3.550
9 Sachsen 2.065
10 Berlin 1.950
11 Sachsen-Anhalt 1.925
12 Thüringen 1.890
13 Brandenburg 1.335
14 Saarland 1.180
15 Bremen 1.025
16 Mecklenburg-Vorpommern 885

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 84.735. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), GENESIS 12521-0021.

Methodik & Definition

Ausländerinnen und Ausländer mit eritreischer Staatsangehörigkeit laut Ausländerzentralregister am 31. Dezember. Rund 84.700 Menschen mit eritreischer Staatsangehörigkeit lebten Ende 2025 in Deutschland – Platz 31 unter den Staatsangehörigkeiten. 59,8 Prozent sind Männer, das Durchschnittsalter liegt bei 26,0 Jahren, 32,8 Prozent sind minderjährig.

Grundlage ist das Ausländerzentralregister (AZR). Gezählt werden Menschen mit ausschließlich ausländischer Staatsangehörigkeit, die sich nicht nur vorübergehend in Deutschland aufhalten – unabhängig vom Aufenthaltsstatus. Wer zusätzlich die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, gilt als Deutscher und ist nicht enthalten.

Eingebürgerte und in Deutschland geborene Kinder mit deutscher Staatsangehörigkeit zählen nicht als Ausländer. Die Zahl der Menschen mit Wurzeln in einem Land ist deshalb meist deutlich höher. Sprünge können durch Registerbereinigungen entstehen.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 12521-0021
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0