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Sudanesische Staatsangehörige in Bayern

Ausländerinnen und Ausländer mit sudanesischer Staatsangehörigkeit laut Ausländerzentralregister am 31. Dezember · Bayern

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (GENESIS 12521-0021)
Region
Bayern
Rhythmus
jährlich

Sudanesische Staatsangehörige in Bayern im Vergleich

Die Zahl der Menschen mit sudanesischer Staatsangehörigkeit in Bayern lag im Jahr 2025 bei 945. Im Jahr 2024 waren es 855 – ein Anstieg um 90. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Zeitreihe (2012).

Unter den 16 Bundesländern liegt Bayern damit auf Platz 4 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 7,5 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2012 wurde im Jahr 2025 erreicht (945), der niedrigste im Jahr 2012 (83).

Sudanesische Staatsangehörige in allen Bundesländern

Sudanesische Staatsangehörige nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Niedersachsen 5.515
2 Rheinland-Pfalz 1.150
3 Nordrhein-Westfalen 1.065
4 Bayern 945
5 Brandenburg 725
6 Berlin 705
7 Baden-Württemberg 670
8 Hessen 565
9 Schleswig-Holstein 355
10 Hamburg 275
11 Bremen 220
12 Sachsen 180
13 Sachsen-Anhalt 95
14 Saarland 60
15 Thüringen 60
16 Mecklenburg-Vorpommern 30

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 12.615. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), GENESIS 12521-0021.

Methodik & Definition

Ausländerinnen und Ausländer mit sudanesischer Staatsangehörigkeit laut Ausländerzentralregister am 31. Dezember. Rund 12.600 Menschen mit sudanesischer Staatsangehörigkeit lebten Ende 2025 in Deutschland – Platz 87 unter den Staatsangehörigkeiten. 63,4 Prozent sind Männer, das Durchschnittsalter liegt bei 28,9 Jahren, 25,0 Prozent sind minderjährig.

Grundlage ist das Ausländerzentralregister (AZR). Gezählt werden Menschen mit ausschließlich ausländischer Staatsangehörigkeit, die sich nicht nur vorübergehend in Deutschland aufhalten – unabhängig vom Aufenthaltsstatus. Wer zusätzlich die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, gilt als Deutscher und ist nicht enthalten.

Eingebürgerte und in Deutschland geborene Kinder mit deutscher Staatsangehörigkeit zählen nicht als Ausländer. Die Zahl der Menschen mit Wurzeln in einem Land ist deshalb meist deutlich höher. Sprünge können durch Registerbereinigungen entstehen.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 12521-0021
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0