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Industrieanteil an der Wirtschaftsleistung Bayern

Bruttowertschöpfung des Verarbeitenden Gewerbes in Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung (jeweilige Preise) · Anteil an der Bruttowertschöpfung · Bayern

Quelle
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionalatlas) (Regionalatlas AI017-2)
Region
Bayern
Rhythmus
jährlich

Industrieanteil an der Wirtschaftsleistung in Bayern im Vergleich

Der Anteil des Verarbeitenden Gewerbes an der Bruttowertschöpfung in Bayern lag im Jahr 2023 bei 24,1 %. Im Jahr 2022 waren es 23,8 % – ein Anstieg um 0,3 Prozentpunkte. Im Durchschnitt seit 2000 lag der Wert bei 25,0 %.

Unter den 16 Bundesländern liegt Bayern damit auf Platz 2 (sortiert nach dem höchsten Wert). Deutschlandweit lag der Wert im selben Zeitraum bei 20,1 % – Bayern liegt 4,0 Prozentpunkte darüber.

Der höchste Wert seit 2000 wurde im Jahr 2015 erreicht (26,7 %), der niedrigste im Jahr 2009 (23,0 %).

Industrieanteil an der Wirtschaftsleistung in allen Bundesländern

Industrieanteil an der Wirtschaftsleistung nach Bundesland, 2023
RangBundeslandBalkenWert
1 Baden-Württemberg 31,0 %
2 Bayern 24,1 %
3 Saarland 23,3 %
4 Thüringen 22,2 %
5 Rheinland-Pfalz 22,0 %
6 Niedersachsen 20,9 %
7 Bremen 20,2 %
8 Sachsen 18,1 %
9 Sachsen-Anhalt 17,8 %
10 Nordrhein-Westfalen 17,2 %
11 Hessen 15,5 %
12 Schleswig-Holstein 13,9 %
13 Brandenburg 12,6 %
14 Hamburg 11,0 %
15 Mecklenburg-Vorpommern 10,2 %
16 Berlin 6,2 %

Stand: 2023. Deutschland insgesamt: 20,1 %. Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionalatlas), Regionalatlas AI017-2.

Methodik & Definition

Bruttowertschöpfung des Verarbeitenden Gewerbes in Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung (jeweilige Preise). Wie stark hängt die Wirtschaft an der Industrie? Gut ein Fünftel der Wertschöpfung in Deutschland stammt aus dem Verarbeitenden Gewerbe – deutlich mehr als in Frankreich oder Großbritannien. In Autostandorten ist es oft mehr als die Hälfte.

Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder: Anteil des Wirtschaftsbereichs an der gesamten Bruttowertschöpfung in jeweiligen Preisen. Die Bruttowertschöpfung entsteht am Arbeitsort; Kreise mit großen Werken oder Zentralen haben deshalb hohe Anteile einzelner Branchen. Kreiswerte erscheinen mit rund zwei Jahren Verzögerung.

Quelle
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionalatlas), Tabelle AI017-2
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0