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Industrieanteil an der Wirtschaftsleistung Weimar

Bruttowertschöpfung des Verarbeitenden Gewerbes in Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung (jeweilige Preise) · Anteil an der Bruttowertschöpfung · Weimar

Quelle
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionalatlas) (Regionalatlas AI017-2)
Region
Weimar, Thüringen
Rhythmus
jährlich

Industrieanteil an der Wirtschaftsleistung Weimar im Vergleich

Mit 9,1 % liegt Weimar auf Platz 359 von 400 Kreisen und kreisfreien Städten bundesweit – ein vergleichsweise niedriger Wert. In Thüringen ist das Platz 21 von 22; der Landeswert liegt bei 22,2 %. Der Bundesschnitt liegt bei 20,1 % – Weimar liegt damit 55 % darunter.

Der höchste Wert seit 2000 wurde im Jahr 2001 erreicht (10,4 %), der niedrigste im Jahr 2009 (7,9 %).

Industrieanteil (BWS): alle Kreise und kreisfreien Städte in Thüringen

Rang Kreis / Stadt Balken Industrieanteil (BWS)
1 Landkreis Sonneberg 35,3 %
2 Ilm-Kreis 34,9 %
3 Landkreis Weimarer Land 34,5 %
4 Wartburgkreis 32,9 %
5 Landkreis Sömmerda 29,8 %
6 Landkreis Hildburghausen 29,0 %
7 Landkreis Saalfeld-Rudolstadt 28,8 %
8 Landkreis Schmalkalden-Meiningen 26,3 %
9 Landkreis Eichsfeld 26,0 %
10 Jena 25,7 %
11 Saale-Orla-Kreis 25,4 %
12 Landkreis Gotha 25,0 %
13 Saale-Holzland-Kreis 24,0 %
14 Landkreis Greiz 23,6 %
15 Landkreis Altenburger Land 20,7 %
16 Kyffhäuserkreis 19,1 %
17 Landkreis Nordhausen 18,5 %
18 Unstrut-Hainich-Kreis 14,1 %
19 Suhl 12,8 %
20 Gera 9,6 %
21 Weimar 9,1 %
22 Erfurt 6,5 %

Stand: 2023. Quelle: Statistisches Bundesamt, Regionalatlas AI017-2.

Ranking aller 400 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland

Methodik & Definition

Bruttowertschöpfung des Verarbeitenden Gewerbes in Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung (jeweilige Preise). Wie stark hängt die Wirtschaft an der Industrie? Gut ein Fünftel der Wertschöpfung in Deutschland stammt aus dem Verarbeitenden Gewerbe – deutlich mehr als in Frankreich oder Großbritannien. In Autostandorten ist es oft mehr als die Hälfte.

Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder: Anteil des Wirtschaftsbereichs an der gesamten Bruttowertschöpfung in jeweiligen Preisen. Die Bruttowertschöpfung entsteht am Arbeitsort; Kreise mit großen Werken oder Zentralen haben deshalb hohe Anteile einzelner Branchen. Kreiswerte erscheinen mit rund zwei Jahren Verzögerung.

Quelle
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionalatlas), Regionalatlas AI017-2
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Anteil des Verarbeitenden Gewerbes an der Bruttowertschöpfung in Weimar?

Der Anteil des Verarbeitenden Gewerbes an der Bruttowertschöpfung in Weimar lag im Jahr 2023 bei 9,1 %. Im Jahr 2022 waren es 9,2 % – ein Rückgang um 0,1 Prozentpunkte. Das ist der niedrigste Wert seit 2011.

Wie schneidet Weimar im Vergleich ab?

Mit 9,1 % liegt Weimar auf Platz 359 von 400 Kreisen und kreisfreien Städten bundesweit – ein vergleichsweise niedriger Wert. In Thüringen ist das Platz 21 von 22; der Landeswert liegt bei 22,2 %. Der Bundesschnitt liegt bei 20,1 % – Weimar liegt damit 55 % darunter.

Wie hat sich der Anteil des Verarbeitenden Gewerbes an der Bruttowertschöpfung in Weimar entwickelt?

Im Jahr 2000 lag der Wert bei 9,0 %, im Jahr 2023 bei 9,1 % – ein Anstieg um 0,1 Prozentpunkte.