Diebstähle Berlin
Polizeilich erfasste Diebstähle insgesamt (ohne und unter erschwerenden Umständen) je 100.000 Einwohner · Fälle je 100.000 Einwohner · Berlin
| Periode | Berlin | Deutschland |
|---|---|---|
| 2025 | 5.510 | 2.169 |
| 2024 | 6.105 | 2.325 |
| 2023 | 6.029 | 2.337 |
| 2022 | 5.814 | 2.139 |
| 2021 | 4.898 | 1.784 |
| 2020 | 5.422 | 2.023 |
| 2019 | 5.682 | 2.195 |
Diebstähle in Berlin im Vergleich
Die Zahl der Diebstähle je 100.000 Einwohner in Berlin lag im Jahr 2025 bei 5.510. Im Jahr 2024 waren es 6.105 – ein Rückgang um 595. Im Durchschnitt seit 2019 lag der Wert bei 5.637.
Unter den 16 Bundesländern liegt Berlin damit auf Platz 2 (sortiert nach dem höchsten Wert).
Der höchste Wert seit 2019 wurde im Jahr 2024 erreicht (6.105), der niedrigste im Jahr 2021 (4.898).
Diebstähle in allen Bundesländern
| Rang | Bundesland | Balken | Wert |
|---|---|---|---|
| 1 | Bremen | 6.027 | |
| 2 | Berlin | 5.510 | |
| 3 | Hamburg | 4.484 | |
| 4 | Nordrhein-Westfalen | 2.772 | |
| 5 | Sachsen-Anhalt | 2.653 | |
| 6 | Sachsen | 2.199 | |
| 7 | Schleswig-Holstein | 2.113 | |
| 8 | Saarland | 2.000 | |
| 9 | Brandenburg | 1.980 | |
| 10 | Niedersachsen | 1.958 | |
| 11 | Hessen | 1.892 | |
| 12 | Thüringen | 1.873 | |
| 13 | Mecklenburg-Vorpommern | 1.750 | |
| 14 | Rheinland-Pfalz | 1.441 | |
| 15 | Baden-Württemberg | 1.407 | |
| 16 | Bayern | 1.096 |
Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 2.169. Quelle: Bundeskriminalamt, Polizeiliche Kriminalstatistik, GENESIS.
Methodik & Definition
Polizeilich erfasste Diebstähle insgesamt (ohne und unter erschwerenden Umständen) je 100.000 Einwohner. Diebstahl ist das häufigste Delikt in Deutschland – vom Ladendiebstahl über Taschendiebstahl bis zum Einbruch. Gut jede dritte registrierte Straftat ist ein Diebstahl.
Grundlage ist die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamts. Gezählt werden Straftaten, die die Polizei abschließend bearbeitet und an die Staatsanwaltschaft abgegeben hat – am Tatort, nicht am Wohnort der Tatverdächtigen. Die Häufigkeitszahl gibt die Fälle je 100.000 Einwohner an.
Die PKS misst das Hellfeld: Wo mehr angezeigt oder kontrolliert wird, steigen die Zahlen, ohne dass mehr passiert. Großstädte haben auch deshalb hohe Werte, weil Pendler, Touristen und Nachtleben Straftaten anziehen, die Einwohnerzahl als Bezugsgröße aber nur die Bewohner zählt. Seit dem Berichtsjahr 2024 beziehen sich die Häufigkeitszahlen auf die Bevölkerung nach dem Zensus 2022, davor auf die Fortschreibung des Zensus 2011.
- Quelle
- Bundeskriminalamt, Polizeiliche Kriminalstatistik, Tabelle
- Lizenz der Daten
- © Bundeskriminalamt