Zum Inhalt springen
DE

Eingriffe: Blinddarmentfernung in Sachsen

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Appendektomien (Entfernungen des Wurmfortsatzes) je Jahr (OPS 5-470), nach Behandlungsort · Sachsen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Sachsen
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Blinddarmentfernung in Sachsen im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Blinddarmentfernung“ in Sachsen lag im Jahr 2025 bei 4.319. Im Jahr 2024 waren es 4.319 – unverändert. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 5.063.

Unter den 16 Bundesländern liegt Sachsen damit auf Platz 8 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 4,4 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2005 erreicht (6.685), der niedrigste im Jahr 2023 (4.087).

Eingriffe: Blinddarmentfernung in allen Bundesländern

Eingriffe: Blinddarmentfernung nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 21.844
2 Bayern 16.254
3 Baden-Württemberg 12.579
4 Niedersachsen 9.275
5 Hessen 6.966
6 Rheinland-Pfalz 4.766
7 Berlin 4.505
8 Sachsen 4.319
9 Brandenburg 2.762
10 Schleswig-Holstein 2.718
11 Sachsen-Anhalt 2.693
12 Thüringen 2.571
13 Hamburg 2.299
14 Mecklenburg-Vorpommern 1.987
15 Saarland 1.017
16 Bremen 932

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 97.487. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Appendektomien (Entfernungen des Wurmfortsatzes) je Jahr (OPS 5-470), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 97.487 Appendektomien (Entfernungen des Wurmfortsatzes) bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 14 Prozent weniger als 2015 (113.314). Den Höchststand gab es 2005 mit 138.471. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 138.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0