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Eingriffe: Brisement forcé (Gelenkmobilisation) in Sachsen

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Brisements forcés je Jahr (OPS 8-210), nach Behandlungsort · Sachsen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Sachsen
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Brisement forcé (Gelenkmobilisation) in Sachsen im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Brisement forcé (Gelenkmobilisation)“ in Sachsen lag im Jahr 2025 bei 444. Im Jahr 2024 waren es 456 – ein Rückgang um 12. Das ist der niedrigste Wert seit 2005.

Unter den 16 Bundesländern liegt Sachsen damit auf Platz 6 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 5,7 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2010 erreicht (878), der niedrigste im Jahr 2005 (412).

Eingriffe: Brisement forcé (Gelenkmobilisation) in allen Bundesländern

Eingriffe: Brisement forcé (Gelenkmobilisation) nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 1.970
2 Bayern 1.570
3 Niedersachsen 781
4 Berlin 614
5 Baden-Württemberg 532
6 Sachsen 444
7 Rheinland-Pfalz 397
8 Hessen 326
9 Sachsen-Anhalt 263
10 Thüringen 233
11 Hamburg 228
12 Brandenburg 146
13 Schleswig-Holstein 95
14 Saarland 89
15 Mecklenburg-Vorpommern 79
16 Bremen 62

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 7.829. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Brisements forcés je Jahr (OPS 8-210), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 7.829 Brisements forcés bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 39 Prozent weniger als 2015 (12.771). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 10.292. Den Höchststand gab es 2011 mit 14.385. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 647.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0