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Eingriffe: Brustentfernung (Mastektomie) in Berlin

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Brustentfernungen (Mastektomie) je Jahr (OPS 5-872), nach Behandlungsort · Berlin

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (Fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG), GENESIS 23141-0110)
Region
Berlin
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Brustentfernung (Mastektomie) in Berlin im Vergleich

Die Zahl der stationären Eingriffe „Brustentfernung (Mastektomie)“ in Berlin lag im Jahr 2025 bei 1.006. Im Jahr 2024 waren es 946 – ein Anstieg um 60. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Zeitreihe (2005).

Unter den 16 Bundesländern liegt Berlin damit auf Platz 7 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 5,3 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2025 erreicht (1.006), der niedrigste im Jahr 2005 (465).

Eingriffe: Brustentfernung (Mastektomie) in allen Bundesländern

Eingriffe: Brustentfernung (Mastektomie) nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 4.227
2 Baden-Württemberg 2.615
3 Bayern 2.475
4 Niedersachsen 1.679
5 Schleswig-Holstein 1.297
6 Hessen 1.151
7 Berlin 1.006
8 Sachsen 1.004
9 Rheinland-Pfalz 740
10 Thüringen 547
11 Hamburg 497
12 Sachsen-Anhalt 460
13 Brandenburg 390
14 Mecklenburg-Vorpommern 347
15 Bremen 288
16 Saarland 260

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 18.983. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG), GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Brustentfernungen (Mastektomie) je Jahr (OPS 5-872), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 18.983 Brustentfernungen (Mastektomie) bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das ist etwa so viel wie 2015 (19.481).

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Eingriffe erhalten; die Zahl der Eingriffe ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen in Praxen und Kliniken sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger operiert wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0