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Eingriffe: ECMO (künstliche Lunge außerhalb des Körpers) in Sachsen

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte extrakorporale Membranoxygenationen und Prä-ECMO-Therapien je Jahr (OPS 8-852), nach Behandlungsort · Sachsen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Sachsen
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: ECMO (künstliche Lunge außerhalb des Körpers) in Sachsen im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „ECMO (künstliche Lunge außerhalb des Körpers)“ in Sachsen lag im Jahr 2025 bei 378. Im Jahr 2024 waren es 344 – ein Anstieg um 34. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 240.

Unter den 16 Bundesländern liegt Sachsen damit auf Platz 10 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 3 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2021 erreicht (558), der niedrigste im Jahr 2005 (73).

Eingriffe: ECMO (künstliche Lunge außerhalb des Körpers) in allen Bundesländern

Eingriffe: ECMO (künstliche Lunge außerhalb des Körpers) nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 2.630
2 Baden-Württemberg 1.949
3 Hessen 1.891
4 Bayern 1.507
5 Niedersachsen 899
6 Berlin 811
7 Schleswig-Holstein 622
8 Hamburg 602
9 Rheinland-Pfalz 436
10 Sachsen 378
11 Sachsen-Anhalt 248
12 Thüringen 198
13 Saarland 184
14 Mecklenburg-Vorpommern 178
15 Bremen 96
16 Brandenburg 70

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 12.699. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte extrakorporale Membranoxygenationen und Prä-ECMO-Therapien je Jahr (OPS 8-852), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 12.699 extrakorporale Membranoxygenationen und Prä-ECMO-Therapien bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 85 Prozent mehr als 2015 (6.872). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 9.385. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 526.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0