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Eingriffe: Eigenbluttransfusion in Bayern

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Gewinnungen und Transfusionen von Eigenblut je Jahr (OPS 8-803), nach Behandlungsort · Bayern

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Bayern
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Eigenbluttransfusion in Bayern im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Eigenbluttransfusion“ in Bayern lag im Jahr 2025 bei 7.577. Im Jahr 2024 waren es 7.268 – ein Anstieg um 309. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 17.161.

Unter den 16 Bundesländern liegt Bayern damit auf Platz 1 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 19,6 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2008 erreicht (26.677), der niedrigste im Jahr 2024 (7.268).

Eingriffe: Eigenbluttransfusion in allen Bundesländern

Eingriffe: Eigenbluttransfusion nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Bayern 7.577
2 Nordrhein-Westfalen 6.587
3 Baden-Württemberg 5.115
4 Sachsen 3.165
5 Niedersachsen 2.782
6 Hessen 2.318
7 Berlin 1.893
8 Hamburg 1.839
9 Thüringen 1.645
10 Rheinland-Pfalz 1.498
11 Mecklenburg-Vorpommern 983
12 Sachsen-Anhalt 976
13 Schleswig-Holstein 854
14 Brandenburg 667
15 Saarland 564
16 Bremen 212

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 38.675. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Gewinnungen und Transfusionen von Eigenblut je Jahr (OPS 8-803), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 38.675 Gewinnungen und Transfusionen von Eigenblut bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 51 Prozent weniger als 2015 (78.699). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 47.195. Den Höchststand gab es 2008 mit 112.585. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 293.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0