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Eingriffe: Eileiterentfernung in Sachsen

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Salpingektomien (Entfernungen des Eileiters) je Jahr (OPS 5-661), nach Behandlungsort · Sachsen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Sachsen
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Eileiterentfernung in Sachsen im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Eileiterentfernung“ in Sachsen lag im Jahr 2025 bei 3.112. Im Jahr 2024 waren es 2.965 – ein Anstieg um 147. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Zeitreihe (2005).

Unter den 16 Bundesländern liegt Sachsen damit auf Platz 6 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 4,8 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2025 erreicht (3.112), der niedrigste im Jahr 2010 (495).

Eingriffe: Eileiterentfernung in allen Bundesländern

Eingriffe: Eileiterentfernung nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 15.286
2 Bayern 11.402
3 Baden-Württemberg 8.909
4 Niedersachsen 4.998
5 Hessen 4.842
6 Sachsen 3.112
7 Berlin 3.097
8 Rheinland-Pfalz 2.810
9 Schleswig-Holstein 1.733
10 Sachsen-Anhalt 1.661
11 Thüringen 1.649
12 Hamburg 1.620
13 Brandenburg 1.244
14 Mecklenburg-Vorpommern 1.095
15 Saarland 838
16 Bremen 718

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 65.014. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Salpingektomien (Entfernungen des Eileiters) je Jahr (OPS 5-661), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 65.014 Salpingektomien (Entfernungen des Eileiters) bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 69 Prozent mehr als 2015 (38.414). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 55.513. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 201.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0