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Eingriffe: Hämofiltration in Berlin

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Hämofiltrationen je Jahr (OPS 8-853), nach Behandlungsort · Berlin

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Berlin
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Hämofiltration in Berlin im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Hämofiltration“ in Berlin lag im Jahr 2025 bei 414. Im Jahr 2024 waren es 425 – ein Rückgang um 11. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Zeitreihe (2005).

Unter den 16 Bundesländern liegt Berlin damit auf Platz 6 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 6,8 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2006 erreicht (1.442), der niedrigste im Jahr 2025 (414).

Eingriffe: Hämofiltration in allen Bundesländern

Eingriffe: Hämofiltration nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 1.928
2 Niedersachsen 755
3 Bayern 616
4 Baden-Württemberg 461
5 Hessen 419
6 Berlin 414
7 Hamburg 391
8 Saarland 223
9 Mecklenburg-Vorpommern 191
10 Sachsen 179
11 Brandenburg 108
12 Rheinland-Pfalz 106
13 Schleswig-Holstein 93
14 Thüringen 85
15 Bremen 53
16 Sachsen-Anhalt 36

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 6.058. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Hämofiltrationen je Jahr (OPS 8-853), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 6.058 Hämofiltrationen bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 62 Prozent weniger als 2015 (15.779). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 10.050. Den Höchststand gab es 2008 mit 21.599. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 714.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0