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Eingriffe: Harnblasenentfernung (Zystektomie) in Berlin

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Zystektomien je Jahr (OPS 5-576), nach Behandlungsort · Berlin

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Berlin
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Harnblasenentfernung (Zystektomie) in Berlin im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Harnblasenentfernung (Zystektomie)“ in Berlin lag im Jahr 2025 bei 388. Im Jahr 2024 waren es 415 – ein Rückgang um 27. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 389.

Unter den 16 Bundesländern liegt Berlin damit auf Platz 7 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 5 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2019 erreicht (435), der niedrigste im Jahr 2005 (319).

Eingriffe: Harnblasenentfernung (Zystektomie) in allen Bundesländern

Eingriffe: Harnblasenentfernung (Zystektomie) nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 2.006
2 Bayern 1.111
3 Baden-Württemberg 954
4 Niedersachsen 633
5 Sachsen 455
6 Hessen 423
7 Berlin 388
8 Rheinland-Pfalz 304
9 Sachsen-Anhalt 275
10 Hamburg 273
11 Schleswig-Holstein 253
12 Thüringen 236
13 Brandenburg 147
14 Mecklenburg-Vorpommern 135
15 Saarland 121
16 Bremen 68

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 7.782. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Zystektomien je Jahr (OPS 5-576), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 7.782 Zystektomien bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 6 Prozent weniger als 2015 (8.264). Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 649.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0