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Eingriffe: Knochenmarkpunktion (Biopsie) in Berlin

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Biopsien ohne Inzision am Knochenmark je Jahr (OPS 1-424), nach Behandlungsort · Berlin

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Berlin
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Knochenmarkpunktion (Biopsie) in Berlin im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Knochenmarkpunktion (Biopsie)“ in Berlin lag im Jahr 2025 bei 2.851. Im Jahr 2024 waren es 2.799 – ein Anstieg um 52. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 2.873.

Unter den 16 Bundesländern liegt Berlin damit auf Platz 6 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 5,7 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2017 erreicht (3.169), der niedrigste im Jahr 2005 (2.455).

Eingriffe: Knochenmarkpunktion (Biopsie) in allen Bundesländern

Eingriffe: Knochenmarkpunktion (Biopsie) nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 12.530
2 Bayern 7.184
3 Baden-Württemberg 6.550
4 Sachsen 3.661
5 Niedersachsen 3.596
6 Berlin 2.851
7 Hessen 2.225
8 Rheinland-Pfalz 1.952
9 Hamburg 1.770
10 Sachsen-Anhalt 1.516
11 Thüringen 1.220
12 Brandenburg 1.156
13 Schleswig-Holstein 1.093
14 Mecklenburg-Vorpommern 1.083
15 Saarland 753
16 Bremen 594

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 49.734. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Biopsien ohne Inzision am Knochenmark je Jahr (OPS 1-424), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 49.734 Biopsien ohne Inzision am Knochenmark bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 21 Prozent weniger als 2015 (62.738). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 58.229. Den Höchststand gab es 2011 mit 67.517. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 236.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0