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Eingriffe: Krampfaderoperation in Berlin

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Unterbindungen, Exzisionen und Strippings von Varizen je Jahr (OPS 5-385), nach Behandlungsort · Berlin

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Berlin
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Krampfaderoperation in Berlin im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Krampfaderoperation“ in Berlin lag im Jahr 2025 bei 2.422. Im Jahr 2024 waren es 2.554 – ein Rückgang um 132. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 3.135.

Unter den 16 Bundesländern liegt Berlin damit auf Platz 7 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 4,1 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2005 erreicht (4.728), der niedrigste im Jahr 2021 (1.921).

Eingriffe: Krampfaderoperation in allen Bundesländern

Eingriffe: Krampfaderoperation nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 21.957
2 Bayern 9.730
3 Rheinland-Pfalz 8.253
4 Niedersachsen 3.671
5 Hamburg 3.532
6 Baden-Württemberg 2.941
7 Berlin 2.422
8 Hessen 2.199
9 Schleswig-Holstein 946
10 Sachsen 936
11 Brandenburg 634
12 Sachsen-Anhalt 614
13 Mecklenburg-Vorpommern 496
14 Thüringen 411
15 Saarland 318
16 Bremen 26

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 59.086. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Unterbindungen, Exzisionen und Strippings von Varizen je Jahr (OPS 5-385), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 59.086 Unterbindungen, Exzisionen und Strippings von Varizen bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 58 Prozent weniger als 2015 (140.873). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 126.808. Den Höchststand gab es 2005 mit 155.073. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 213.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0