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Eingriffe: Redression (Korrektur von Fehlstellungen) in Bayern

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte redressierende Verfahren je Jahr (OPS 8-211), nach Behandlungsort · Bayern

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Bayern
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Redression (Korrektur von Fehlstellungen) in Bayern im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Redression (Korrektur von Fehlstellungen)“ in Bayern lag im Jahr 2025 bei 148. Im Jahr 2024 waren es 147 – ein Anstieg um 1. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 717.

Unter den 16 Bundesländern liegt Bayern damit auf Platz 3 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 13,2 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2012 erreicht (1.721), der niedrigste im Jahr 2022 (134).

Eingriffe: Redression (Korrektur von Fehlstellungen) in allen Bundesländern

Eingriffe: Redression (Korrektur von Fehlstellungen) nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Hamburg 209
2 Nordrhein-Westfalen 197
3 Bayern 148
4 Brandenburg 118
5 Berlin 90
6 Sachsen 86
7 Baden-Württemberg 76
8 Thüringen 65
9 Rheinland-Pfalz 45
10 Sachsen-Anhalt 30
11 Niedersachsen 28
12 Hessen 19
13 Saarland 10
14 Bremen 2
15 Mecklenburg-Vorpommern 1
16 Schleswig-Holstein 1

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 1.125. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte redressierende Verfahren je Jahr (OPS 8-211), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 1.125 redressierende Verfahren bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 66 Prozent weniger als 2015 (3.330). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 2.142. Den Höchststand gab es 2012 mit 3.406. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 1108.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0