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Eingriffe: Schlaflatenz- oder Wachbleibetest in Berlin

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte multiple Schlaflatenztests (MSLT) und Wachbleibetests (MWT) je Jahr (OPS 1-795), nach Behandlungsort · Berlin

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Berlin
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Schlaflatenz- oder Wachbleibetest in Berlin im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Schlaflatenz- oder Wachbleibetest“ in Berlin lag im Jahr 2025 bei 346. Im Jahr 2024 waren es 342 – ein Anstieg um 4. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Zeitreihe (2005).

Unter den 16 Bundesländern liegt Berlin damit auf Platz 3 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 11,7 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2025 erreicht (346), der niedrigste im Jahr 2005 (42).

Eingriffe: Schlaflatenz- oder Wachbleibetest in allen Bundesländern

Eingriffe: Schlaflatenz- oder Wachbleibetest nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Bayern 781
2 Nordrhein-Westfalen 760
3 Berlin 346
4 Baden-Württemberg 225
5 Niedersachsen 208
6 Hessen 196
7 Sachsen-Anhalt 166
8 Thüringen 93
9 Hamburg 65
10 Sachsen 36
11 Rheinland-Pfalz 31
12 Bremen 25
13 Mecklenburg-Vorpommern 20
14 Brandenburg 6
15 Saarland 6
16 Schleswig-Holstein (2023) 1

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 2.964. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte multiple Schlaflatenztests (MSLT) und Wachbleibetests (MWT) je Jahr (OPS 1-795), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 2.964 multiple Schlaflatenztests (MSLT) und Wachbleibetests (MWT) bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 47 Prozent weniger als 2015 (5.595). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 4.536. Den Höchststand gab es 2016 mit 6.112. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 897.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0