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Krankenhausfälle: COPD in Berlin

Vollstationär behandelte Krankenhausfälle mit der Hauptdiagnose COPD (chronisch obstruktive Lungenkrankheit) (ICD-10 J44) je Jahr, nach Behandlungsort · Berlin

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (Krankenhausdiagnosestatistik, GENESIS 23131-0010)
Region
Berlin
Rhythmus
jährlich

Krankenhausfälle: COPD in Berlin im Vergleich

Die Zahl der Krankenhausfälle mit der Hauptdiagnose COPD in Berlin lag im Jahr 2024 bei 10.581. Im Jahr 2023 waren es 10.017 – ein Anstieg um 564. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 9.242.

Unter den 16 Bundesländern liegt Berlin damit auf Platz 7 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 4,9 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2018 erreicht (11.769), der niedrigste im Jahr 2006 (6.461).

Krankenhausfälle: COPD in allen Bundesländern

Krankenhausfälle: COPD nach Bundesland, 2024
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 63.226
2 Bayern 25.613
3 Niedersachsen 20.092
4 Baden-Württemberg 19.401
5 Hessen 16.694
6 Rheinland-Pfalz 10.749
7 Berlin 10.581
8 Schleswig-Holstein 7.744
9 Sachsen 7.622
10 Sachsen-Anhalt 6.718
11 Thüringen 6.568
12 Brandenburg 6.281
13 Mecklenburg-Vorpommern 4.701
14 Hamburg 4.548
15 Saarland 3.210
16 Bremen 2.304

Stand: 2024. Deutschland insgesamt: 216.052. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Krankenhausdiagnosestatistik, GENESIS 23131-0010.

Methodik & Definition

Vollstationär behandelte Krankenhausfälle mit der Hauptdiagnose COPD (chronisch obstruktive Lungenkrankheit) (ICD-10 J44) je Jahr, nach Behandlungsort. Im Jahr 2024 wurden in deutschen Krankenhäusern 216.052 Patientinnen und Patienten mit der Hauptdiagnose COPD (chronisch obstruktive Lungenkrankheit) vollstationär behandelt. Das sind 11 Prozent weniger als 2015 (241.742). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 246.701. COPD gehört damit zu den 30 häufigsten Einzeldiagnosen im Krankenhaus (Rang 10).

Grundlage ist die Krankenhausdiagnosestatistik der Statistischen Ämter. Gezählt werden alle aus dem Krankenhaus entlassenen vollstationären Behandlungsfälle nach ihrer Hauptdiagnose, einschließlich der im Krankenhaus Verstorbenen. Wer mehrmals im Jahr aufgenommen wird, zählt mehrfach; ambulante Behandlungen sind nicht enthalten.

Die Hauptdiagnose ist die Erkrankung, die den Krankenhausaufenthalt hauptsächlich veranlasst hat. Begleiterkrankungen (Nebendiagnosen) sind nicht berücksichtigt. Die Zahlen zeigen deshalb, wie oft eine Krankheit zur stationären Behandlung führt, nicht, wie viele Menschen daran erkrankt sind. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt, in der planbare Behandlungen verschoben wurden.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23131-0010
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0