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Links motivierte Gewalttaten Deutschland

Politisch motivierte Gewalttaten im Phänomenbereich PMK -links-

Einordnung

1.087 links motivierte Gewalttaten wurden 2025 registriert, 43 Prozent mehr als im Vorjahr. Knapp die Hälfte richtete sich gegen die Polizei. Den höchsten Wert der vergangenen zehn Jahre gab es 2017 mit dem G20-Gipfel in Hamburg.

Methodik & Definition

Grundlage ist der Kriminalpolizeiliche Meldedienst Politisch motivierte Kriminalität (KPMD-PMK) von Bund und Ländern. Anders als die Polizeiliche Kriminalstatistik ist er eine Eingangsstatistik: Taten werden schon bei Bekanntwerden erfasst und einem Phänomenbereich (links, rechts, ausländische Ideologie, religiöse Ideologie, sonstige Zuordnung) zugeordnet – nach Anhaltspunkten wie Tatumständen, verwendeten Symbolen oder Äußerungen, auch wenn noch kein Täter bekannt ist.

Rund ein Viertel der Fälle lässt sich keiner Richtung zuordnen („sonstige Zuordnung“). Propagandadelikte – etwa Hakenkreuz-Schmierereien – machen im Bereich rechts mehr als die Hälfte der Fälle aus. Bis 2016 wurden ausländische und religiöse Ideologie gemeinsam als „PMK -Ausländer-“ erfasst.

Quelle & Daten

Messgröße
Politisch motivierte Gewalttaten im Phänomenbereich PMK -links-
Quelle
Bundesministerium des Innern / Bundeskriminalamt, Datensatz Politisch motivierte Kriminalität – Bundesweite Fallzahlen (KPMD-PMK)
Lizenz der Daten
© Bundeskriminalamt / Bundesministerium des Innern
Rhythmus
jährlich

Zitiert in unseren Analysen

Diese Artikel verwenden die Statistik als Quelle.