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Politisch motivierte Gewalttaten Deutschland

Politisch motivierte Gewalttaten (u. a. Körperverletzung, Widerstand, Landfriedensbruch, Brandstiftung, Tötungsdelikte), alle Phänomenbereiche

Einordnung

Im Durchschnitt seit 2016 lag der Wert bei 3.738.

4.156 politisch motivierte Gewalttaten zählte die Polizei 2025, etwas mehr als im Vorjahr und so viele wie seit 2016 nicht. 2.508 Menschen wurden dabei verletzt.

Methodik & Definition

Grundlage ist der Kriminalpolizeiliche Meldedienst Politisch motivierte Kriminalität (KPMD-PMK) von Bund und Ländern. Anders als die Polizeiliche Kriminalstatistik ist er eine Eingangsstatistik: Taten werden schon bei Bekanntwerden erfasst und einem Phänomenbereich (links, rechts, ausländische Ideologie, religiöse Ideologie, sonstige Zuordnung) zugeordnet – nach Anhaltspunkten wie Tatumständen, verwendeten Symbolen oder Äußerungen, auch wenn noch kein Täter bekannt ist.

Rund ein Viertel der Fälle lässt sich keiner Richtung zuordnen („sonstige Zuordnung“). Propagandadelikte – etwa Hakenkreuz-Schmierereien – machen im Bereich rechts mehr als die Hälfte der Fälle aus. Bis 2016 wurden ausländische und religiöse Ideologie gemeinsam als „PMK -Ausländer-“ erfasst.

Häufige Fragen

Wie viele politisch motivierte Gewalttaten gab es 2025?

4.156 – davon 1.598 im Bereich rechts, 1.087 im Bereich links, 704 durch ausländische und 98 durch religiöse Ideologie motiviert; 669 ließen sich nicht zuordnen.

Quelle & Daten

Messgröße
Politisch motivierte Gewalttaten (u. a. Körperverletzung, Widerstand, Landfriedensbruch, Brandstiftung, Tötungsdelikte), alle Phänomenbereiche
Quelle
Bundesministerium des Innern / Bundeskriminalamt, Datensatz Politisch motivierte Kriminalität – Bundesweite Fallzahlen (KPMD-PMK)
Lizenz der Daten
© Bundeskriminalamt / Bundesministerium des Innern
Rhythmus
jährlich

Zitiert in unseren Analysen

Diese Artikel verwenden die Statistik als Quelle.