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Todesfälle durch Alzheimer, Parkinson und Nervenkrankheiten Hamburg

Gestorbene an Krankheiten des Nervensystems (u. a. Alzheimer, Parkinson) (Grundleiden laut Todesursachenstatistik) · Hamburg

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (Regionaldatenbank 23211-01-04-4)
Region
Hamburg
Rhythmus
jährlich

Todesfälle durch Alzheimer, Parkinson und Nervenkrankheiten in Hamburg im Vergleich

Die Zahl der Todesfälle durch Krankheiten des Nervensystems (u. a. Alzheimer, Parkinson) in Hamburg lag im Jahr 2024 bei 673. Im Jahr 2023 waren es 661 – ein Anstieg um 12. Im Durchschnitt seit 2020 lag der Wert bei 637.

Unter den 16 Bundesländern liegt Hamburg damit auf Platz 14 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 1,7 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2020 wurde im Jahr 2022 erreicht (687), der niedrigste im Jahr 2021 (570).

Todesfälle durch Alzheimer, Parkinson und Nervenkrankheiten in allen Bundesländern

Todesfälle durch Alzheimer, Parkinson und Nervenkrankheiten nach Bundesland, 2024
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 9.210
2 Bayern 6.001
3 Baden-Württemberg 4.838
4 Niedersachsen 3.474
5 Hessen 2.726
6 Sachsen 2.104
7 Rheinland-Pfalz 2.003
8 Schleswig-Holstein 1.605
9 Berlin 1.463
10 Sachsen-Anhalt 1.327
11 Brandenburg 1.264
12 Thüringen 1.051
13 Mecklenburg-Vorpommern 864
14 Hamburg 673
15 Saarland 508
16 Bremen 305

Stand: 2024. Deutschland insgesamt: 39.528. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Regionaldatenbank 23211-01-04-4.

Methodik & Definition

Gestorbene an Krankheiten des Nervensystems (u. a. Alzheimer, Parkinson) (Grundleiden laut Todesursachenstatistik). 40.321 Menschen starben 2025 in Deutschland an Krankheiten des Nervensystems (u. a. Alzheimer, Parkinson) – 150 Prozent mehr als 2000 (16.109). Der Anstieg spiegelt auch die Alterung der Bevölkerung und geänderte Regeln bei der Kodierung der Todesursachen wider. 50 Prozent der Verstorbenen waren Männer.

Grundlage ist die Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamts. Sie wertet die ärztlichen Todesbescheinigungen aller in Deutschland Verstorbenen aus; gezählt wird jeweils das Grundleiden, das zum Tod geführt hat (ICD-10, seit 1998). Steigende Zahlen spiegeln bei vielen Krankheiten auch die Alterung der Bevölkerung wider.

Seit den 2010er-Jahren werden die Todesbescheinigungen schrittweise maschinell nach international einheitlichen Regeln kodiert. Das hat die Zuordnung zwischen einzelnen Todesursachen teilweise verschoben; lange Zeitreihen einzelner Ursachen sind deshalb nur eingeschränkt vergleichbar.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23211-01-04-4
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0