Gewaltkriminalität: nichtdeutsche Tatverdächtige
Nichtdeutsche Tatverdächtige in Prozent aller Tatverdächtigen bei Gewaltkriminalität (PKS-Schlüssel 892000) · Anteil an allen Tatverdächtigen
| Periode | Wert | Veränderung | Status |
|---|---|---|---|
| 2025 | 42,9 % | −0,2 Pp. | |
| 2024 | 43,1 % | +1,6 Pp. | |
| 2023 | 41,5 % | +2,7 Pp. | |
| 2022 | 38,8 % | +1,1 Pp. | |
| 2021 | 37,7 % | −0,5 Pp. | |
| 2020 | 38,2 % | +0,7 Pp. | |
| 2019 | 37,5 % |
Einordnung
42,9 Prozent der Tatverdächtigen bei Gewaltkriminalität hatten 2025 keinen deutschen Pass, 2019 waren es 37,5 Prozent. Der Ausländeranteil an der Bevölkerung lag 2025 bei 14,9 Prozent.
Methodik & Definition
Grundlage ist die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamts. Gezählt werden Tatverdächtige, die die Polizei für das jeweilige Delikt ermittelt hat; wer im Jahr mehrfach auffällt, zählt je Delikt einmal. Tatverdacht ist keine Verurteilung, und die PKS zeigt nur das Hellfeld – Taten, die der Polizei bekannt werden.
Nichtdeutsch heißt: ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Doppelstaatler zählen als Deutsche, ein Migrationshintergrund wird nicht erfasst. Mitgezählt werden auch Tatverdächtige, die nicht in Deutschland wohnen (etwa Durchreisende). Der Anteil lässt sich nicht direkt mit dem Bevölkerungsanteil vergleichen, weil Alter und Geschlecht der Gruppen sich unterscheiden – eine bereinigte Auswertung steht in unserer Analyse zur Ausländerkriminalität.
Quelle & Daten
- Messgröße
- Nichtdeutsche Tatverdächtige in Prozent aller Tatverdächtigen bei Gewaltkriminalität (PKS-Schlüssel 892000)
- Quelle
- Bundeskriminalamt, Polizeiliche Kriminalstatistik, Datensatz
PKS Bund, Tabellen 40 und 50, Schlüssel 892000 - Lizenz der Daten
- © Bundeskriminalamt
- Rhythmus
- jährlich
Zitiert in unseren Analysen
Diese Artikel verwenden die Statistik als Quelle.