Tatverdächtige bei Pornografie-Delikten
Polizeilich ermittelte Tatverdächtige bei der Verbreitung pornografischer Inhalte (einschließlich Kinder- und Jugendpornografie) (PKS-Schlüssel 143000), Deutsche und Nichtdeutsche
| Periode | Wert | Veränderung | Status |
|---|---|---|---|
| 2025 | 48.184 | +1.022 | |
| 2024 | 47.162 | −1.112 | |
| 2023 | 48.274 | +2.646 | |
| 2022 | 45.628 | +1.951 | |
| 2021 | 43.677 | +19.774 | |
| 2020 | 23.903 | +7.832 | |
| 2019 | 16.071 |
Einordnung
48.184 Tatverdächtige registrierte die Polizei 2025 wegen Verbreitung pornografischer Inhalte (einschließlich Kinder- und Jugendpornografie) – ein Plus von 200 Prozent gegenüber 2019. 86,1 Prozent waren Männer, 20,8 Prozent hatten keinen deutschen Pass. Der starke Anstieg hängt mit der Verschärfung des Strafrechts 2021 und mit vielen Hinweisen US-amerikanischer Internetplattformen auf Missbrauchsdarstellungen zusammen, die die Polizei bearbeitet – häufig auch bei Jugendlichen, die Inhalte in Chatgruppen teilen.
Methodik & Definition
Grundlage ist die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamts. Gezählt werden Tatverdächtige, die die Polizei für das jeweilige Delikt ermittelt hat; wer im Jahr mehrfach auffällt, zählt je Delikt einmal. Tatverdacht ist keine Verurteilung, und die PKS zeigt nur das Hellfeld – Taten, die der Polizei bekannt werden.
Quelle & Daten
- Messgröße
- Polizeilich ermittelte Tatverdächtige bei der Verbreitung pornografischer Inhalte (einschließlich Kinder- und Jugendpornografie) (PKS-Schlüssel 143000), Deutsche und Nichtdeutsche
- Quelle
- Bundeskriminalamt, Polizeiliche Kriminalstatistik, Datensatz
PKS Bund, Tabellen 40 und 50, Schlüssel 143000 - Lizenz der Daten
- © Bundeskriminalamt
- Rhythmus
- jährlich