Zum Inhalt springen
DE

Widerstand gegen Staatsgewalt: nichtdeutsche Tatverdächtige

Nichtdeutsche Tatverdächtige in Prozent aller Tatverdächtigen bei Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffen auf die Staatsgewalt (PKS-Schlüssel 621000) · Anteil an allen Tatverdächtigen

Einordnung

35,0 Prozent der Tatverdächtigen bei Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf die Staatsgewalt hatten 2025 keinen deutschen Pass, 2019 waren es 31,3 Prozent. Der Ausländeranteil an der Bevölkerung lag 2025 bei 14,9 Prozent.

Methodik & Definition

Grundlage ist die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamts. Gezählt werden Tatverdächtige, die die Polizei für das jeweilige Delikt ermittelt hat; wer im Jahr mehrfach auffällt, zählt je Delikt einmal. Tatverdacht ist keine Verurteilung, und die PKS zeigt nur das Hellfeld – Taten, die der Polizei bekannt werden.

Nichtdeutsch heißt: ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Doppelstaatler zählen als Deutsche, ein Migrationshintergrund wird nicht erfasst. Mitgezählt werden auch Tatverdächtige, die nicht in Deutschland wohnen (etwa Durchreisende). Der Anteil lässt sich nicht direkt mit dem Bevölkerungsanteil vergleichen, weil Alter und Geschlecht der Gruppen sich unterscheiden – eine bereinigte Auswertung steht in unserer Analyse zur Ausländerkriminalität.

Quelle & Daten

Messgröße
Nichtdeutsche Tatverdächtige in Prozent aller Tatverdächtigen bei Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffen auf die Staatsgewalt (PKS-Schlüssel 621000)
Quelle
Bundeskriminalamt, Polizeiliche Kriminalstatistik, Datensatz PKS Bund, Tabellen 40 und 50, Schlüssel 621000
Lizenz der Daten
© Bundeskriminalamt
Rhythmus
jährlich