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Abiturienten in Hessen

Absolventen allgemeinbildender Schulen mit allgemeiner Hochschulreife (Abitur) · Hessen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (GENESIS 21111-0013)
Region
Hessen
Rhythmus
jährlich

Abiturienten in Hessen im Vergleich

Die Zahl der Schulabgänger mit allgemeiner Hochschulreife in Hessen lag im Jahr 2024 bei 19.031. Im Jahr 2023 waren es 18.915 – ein Anstieg um 116. Das ist der höchste Wert seit 2017.

Unter den 16 Bundesländern liegt Hessen damit auf Platz 4 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 8,3 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2010 wurde im Jahr 2012 erreicht (28.404), der niedrigste im Jahr 2021 (15.725).

Abiturienten in allen Bundesländern

Abiturienten nach Bundesland, 2024
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 67.095
2 Baden-Württemberg 28.519
3 Niedersachsen 23.852
4 Hessen 19.031
5 Berlin 14.714
6 Rheinland-Pfalz 12.545
7 Sachsen 10.308
8 Hamburg 9.465
9 Schleswig-Holstein 9.318
10 Brandenburg 8.682
11 Bayern 5.995
12 Thüringen 5.196
13 Sachsen-Anhalt 4.704
14 Mecklenburg-Vorpommern 4.293
15 Saarland 2.629
16 Bremen 2.353

Stand: 2024. Deutschland insgesamt: 228.699. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), GENESIS 21111-0013.

Methodik & Definition

Absolventen allgemeinbildender Schulen mit allgemeiner Hochschulreife (Abitur). Am Ende des Schuljahres 2024/25 machten 228.699 Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen das Abitur, 11 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (258.324). Ein wichtiger Grund ist die Rückkehr Bayerns zum neunjährigen Gymnasium, durch die dort 2025 der reguläre Abiturjahrgang an Gymnasien weitgehend ausfiel.

Grundlage ist die Schulstatistik der Länder für allgemeinbildende Schulen. Gezählt werden Absolventen und Abgänger am Ende eines Schuljahres nach dem höchsten erreichten Abschluss; Abschlüsse an beruflichen Schulen (z. B. Fachoberschulen, berufliche Gymnasien) sind nicht enthalten. Die Jahreszahl steht für den Beginn des Schuljahres: 2024 bedeutet das Schuljahr 2024/25, also den Abgang im Sommer 2025.

Nicht enthalten ist das Abitur an beruflichen Gymnasien und Fachgymnasien. Sprünge entstehen durch die Umstellung zwischen acht- und neunjährigem Gymnasium: Doppelte Abiturjahrgänge (etwa 2011 bis 2013) erhöhen die Zahl, ausfallende Jahrgänge senken sie.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 21111-0013
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0