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Abiturquote Sachsen

Anteil der Absolventinnen und Absolventen allgemeinbildender Schulen mit allgemeiner Hochschulreife an allen Schulabgängern eines Jahres · Schulabgänger mit allgemeiner Hochschulreife · Sachsen

Quelle
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionalatlas) (Regionalatlas AI003-2)
Region
Sachsen
Rhythmus
jährlich

Abiturquote in Sachsen im Vergleich

Der Anteil der Schulabgänger mit allgemeiner Hochschulreife in Sachsen lag im Jahr 2024 bei 28,9 %. Im Jahr 2023 waren es 30,3 % – ein Rückgang um 1,4 Prozentpunkte. Das ist der niedrigste Wert seit 2013.

Unter den 16 Bundesländern liegt Sachsen damit auf Platz 12 (sortiert nach dem höchsten Wert). Deutschlandweit lag der Wert im selben Zeitraum bei 32,4 % – Sachsen liegt 3,5 Prozentpunkte darunter.

Der höchste Wert seit 2006 wurde im Jahr 2009 erreicht (39,1 %), der niedrigste im Jahr 2006 (28,3 %).

Abiturquote in allen Bundesländern

Abiturquote nach Bundesland, 2024
RangBundeslandBalkenWert
1 Hamburg 52,7 %
2 Berlin 41,6 %
3 Nordrhein-Westfalen 37,2 %
4 Brandenburg 36,9 %
5 Schleswig-Holstein 36,8 %
6 Bremen 33,4 %
7 Rheinland-Pfalz 33,4 %
8 Niedersachsen 31,1 %
9 Hessen 30,9 %
10 Saarland 30,9 %
11 Mecklenburg-Vorpommern 30,8 %
12 Sachsen 28,9 %
13 Baden-Württemberg 28,3 %
14 Bayern 27,2 %
15 Thüringen 27,1 %
16 Sachsen-Anhalt 24,8 %

Stand: 2024. Deutschland insgesamt: 32,4 %. Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionalatlas), Regionalatlas AI003-2.

Methodik & Definition

Anteil der Absolventinnen und Absolventen allgemeinbildender Schulen mit allgemeiner Hochschulreife an allen Schulabgängern eines Jahres. Wie viele Schülerinnen und Schüler machen Abitur? Die Abiturquote zeigt den Anteil der Schulabgänger mit allgemeiner Hochschulreife – mit großen Unterschieden zwischen Ländern und Kreisen.

Grundlage ist die Schulstatistik der Länder. Gezählt werden Abgänger allgemeinbildender Schulen; das Abitur an beruflichen Schulen ist nicht enthalten, deshalb liegt die Quote unter der Studienberechtigtenquote.

Unterschiede zwischen den Ländern hängen auch vom Schulsystem ab, etwa vom Anteil der Gymnasien und Gesamtschulen. Sprünge wie in Niedersachsen 2020 entstehen durch die Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren (G9), als ein Abiturjahrgang fast ausfiel.

Quelle
Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionalatlas), Tabelle AI003-2
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0