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Irakische Staatsangehörige in Nordrhein-Westfalen

Ausländerinnen und Ausländer mit irakischer Staatsangehörigkeit laut Ausländerzentralregister am 31. Dezember · Nordrhein-Westfalen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (GENESIS 12521-0021)
Region
Nordrhein-Westfalen
Rhythmus
jährlich

Irakische Staatsangehörige in Nordrhein-Westfalen im Vergleich

Die Zahl der Menschen mit irakischer Staatsangehörigkeit in Nordrhein-Westfalen lag im Jahr 2025 bei 87.800. Im Jahr 2024 waren es 91.200 – ein Rückgang um 3.400. Im Durchschnitt seit 2000 lag der Wert bei 46.916.

Unter den 16 Bundesländern liegt Nordrhein-Westfalen damit auf Platz 1 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 34,6 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2000 wurde im Jahr 2023 erreicht (94.420), der niedrigste im Jahr 2000 (13.104).

Irakische Staatsangehörige in allen Bundesländern

Irakische Staatsangehörige nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 87.800
2 Niedersachsen 44.760
3 Bayern 31.755
4 Baden-Württemberg 29.210
5 Schleswig-Holstein 12.390
6 Hessen 10.745
7 Berlin 9.970
8 Sachsen 6.255
9 Hamburg 4.540
10 Thüringen 4.265
11 Rheinland-Pfalz 3.980
12 Sachsen-Anhalt 2.335
13 Bremen 1.930
14 Brandenburg 1.530
15 Mecklenburg-Vorpommern 1.375
16 Saarland 1.215

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 254.065. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), GENESIS 12521-0021.

Methodik & Definition

Ausländerinnen und Ausländer mit irakischer Staatsangehörigkeit laut Ausländerzentralregister am 31. Dezember. Rund 254.100 Menschen mit irakischer Staatsangehörigkeit lebten Ende 2025 in Deutschland – Platz 15 unter den Staatsangehörigkeiten. 55,7 Prozent sind Männer, das Durchschnittsalter liegt bei 29,4 Jahren, 29,9 Prozent sind minderjährig.

Grundlage ist das Ausländerzentralregister (AZR). Gezählt werden Menschen mit ausschließlich ausländischer Staatsangehörigkeit, die sich nicht nur vorübergehend in Deutschland aufhalten – unabhängig vom Aufenthaltsstatus. Wer zusätzlich die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, gilt als Deutscher und ist nicht enthalten.

Eingebürgerte und in Deutschland geborene Kinder mit deutscher Staatsangehörigkeit zählen nicht als Ausländer. Die Zahl der Menschen mit Wurzeln in einem Land ist deshalb meist deutlich höher. Sprünge können durch Registerbereinigungen entstehen.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 12521-0021
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0