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Libysche Staatsangehörige in Sachsen

Ausländerinnen und Ausländer mit libyscher Staatsangehörigkeit laut Ausländerzentralregister am 31. Dezember · Sachsen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (GENESIS 12521-0021)
Region
Sachsen
Rhythmus
jährlich

Libysche Staatsangehörige in Sachsen im Vergleich

Die Zahl der Menschen mit libyscher Staatsangehörigkeit in Sachsen lag im Jahr 2025 bei 2.645. Im Jahr 2024 waren es 2.780 – ein Rückgang um 135. Im Durchschnitt seit 2000 lag der Wert bei 1.333.

Unter den 16 Bundesländern liegt Sachsen damit auf Platz 3 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 17,2 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2000 wurde im Jahr 2017 erreicht (2.815), der niedrigste im Jahr 2009 (250).

Libysche Staatsangehörige in allen Bundesländern

Libysche Staatsangehörige nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Berlin 3.565
2 Nordrhein-Westfalen 3.505
3 Sachsen 2.645
4 Thüringen 1.080
5 Niedersachsen 945
6 Hamburg 585
7 Bayern 505
8 Brandenburg 480
9 Hessen 480
10 Baden-Württemberg 465
11 Schleswig-Holstein 440
12 Rheinland-Pfalz 320
13 Sachsen-Anhalt 190
14 Bremen 75
15 Saarland 70
16 Mecklenburg-Vorpommern 50

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 15.410. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), GENESIS 12521-0021.

Methodik & Definition

Ausländerinnen und Ausländer mit libyscher Staatsangehörigkeit laut Ausländerzentralregister am 31. Dezember. Rund 15.400 Menschen mit libyscher Staatsangehörigkeit lebten Ende 2025 in Deutschland – Platz 78 unter den Staatsangehörigkeiten. 64,4 Prozent sind Männer, das Durchschnittsalter liegt bei 33,5 Jahren, 24,5 Prozent sind minderjährig.

Grundlage ist das Ausländerzentralregister (AZR). Gezählt werden Menschen mit ausschließlich ausländischer Staatsangehörigkeit, die sich nicht nur vorübergehend in Deutschland aufhalten – unabhängig vom Aufenthaltsstatus. Wer zusätzlich die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, gilt als Deutscher und ist nicht enthalten.

Eingebürgerte und in Deutschland geborene Kinder mit deutscher Staatsangehörigkeit zählen nicht als Ausländer. Die Zahl der Menschen mit Wurzeln in einem Land ist deshalb meist deutlich höher. Sprünge können durch Registerbereinigungen entstehen.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 12521-0021
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0