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Syrische Staatsangehörige in Sachsen

Ausländerinnen und Ausländer mit syrischer Staatsangehörigkeit laut Ausländerzentralregister am 31. Dezember · Sachsen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (GENESIS 12521-0021)
Region
Sachsen
Rhythmus
jährlich

Syrische Staatsangehörige in Sachsen im Vergleich

Die Zahl der Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit in Sachsen lag im Jahr 2025 bei 36.320. Im Jahr 2024 waren es 37.235 – ein Rückgang um 915. Im Durchschnitt seit 2000 lag der Wert bei 12.300.

Unter den 16 Bundesländern liegt Sachsen damit auf Platz 8 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 3,9 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2000 wurde im Jahr 2023 erreicht (37.985), der niedrigste im Jahr 2000 (355).

Syrische Staatsangehörige in allen Bundesländern

Syrische Staatsangehörige nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 280.650
2 Niedersachsen 97.685
3 Baden-Württemberg 93.815
4 Bayern 88.860
5 Hessen 59.430
6 Rheinland-Pfalz 48.700
7 Berlin 41.455
8 Sachsen 36.320
9 Schleswig-Holstein 36.225
10 Saarland 34.640
11 Sachsen-Anhalt 29.165
12 Thüringen 22.280
13 Brandenburg 19.435
14 Bremen 18.135
15 Hamburg 16.800
16 Mecklenburg-Vorpommern 12.685

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 936.285. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), GENESIS 12521-0021.

Methodik & Definition

Ausländerinnen und Ausländer mit syrischer Staatsangehörigkeit laut Ausländerzentralregister am 31. Dezember. Rund 936.300 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit lebten Ende 2025 in Deutschland – Platz 3 unter den Staatsangehörigkeiten. 59,2 Prozent sind Männer, das Durchschnittsalter liegt bei 27,2 Jahren, 32,5 Prozent sind minderjährig.

Grundlage ist das Ausländerzentralregister (AZR). Gezählt werden Menschen mit ausschließlich ausländischer Staatsangehörigkeit, die sich nicht nur vorübergehend in Deutschland aufhalten – unabhängig vom Aufenthaltsstatus. Wer zusätzlich die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, gilt als Deutscher und ist nicht enthalten.

Eingebürgerte und in Deutschland geborene Kinder mit deutscher Staatsangehörigkeit zählen nicht als Ausländer. Die Zahl der Menschen mit Wurzeln in einem Land ist deshalb meist deutlich höher. Sprünge können durch Registerbereinigungen entstehen.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 12521-0021
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0