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Ungarische Staatsangehörige in Sachsen

Ausländerinnen und Ausländer mit ungarischer Staatsangehörigkeit laut Ausländerzentralregister am 31. Dezember · Sachsen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (GENESIS 12521-0021)
Region
Sachsen
Rhythmus
jährlich

Ungarische Staatsangehörige in Sachsen im Vergleich

Die Zahl der Menschen mit ungarischer Staatsangehörigkeit in Sachsen lag im Jahr 2025 bei 6.680. Im Jahr 2024 waren es 6.730 – ein Rückgang um 50. Im Durchschnitt seit 2000 lag der Wert bei 4.300.

Unter den 16 Bundesländern liegt Sachsen damit auf Platz 8 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 3,1 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2000 wurde im Jahr 2024 erreicht (6.730), der niedrigste im Jahr 2008 (2.722).

Ungarische Staatsangehörige in allen Bundesländern

Ungarische Staatsangehörige nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Bayern 76.270
2 Baden-Württemberg 52.245
3 Nordrhein-Westfalen 21.940
4 Hessen 13.195
5 Rheinland-Pfalz 9.820
6 Niedersachsen 9.325
7 Berlin 7.315
8 Sachsen 6.680
9 Thüringen 3.215
10 Sachsen-Anhalt 2.965
11 Saarland 2.325
12 Brandenburg 2.040
13 Schleswig-Holstein 1.860
14 Mecklenburg-Vorpommern 1.265
15 Hamburg 1.180
16 Bremen 780

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 212.415. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), GENESIS 12521-0021.

Methodik & Definition

Ausländerinnen und Ausländer mit ungarischer Staatsangehörigkeit laut Ausländerzentralregister am 31. Dezember. Rund 212.400 Menschen mit ungarischer Staatsangehörigkeit lebten Ende 2025 in Deutschland – Platz 17 unter den Staatsangehörigkeiten. 55,6 Prozent sind Männer, das Durchschnittsalter liegt bei 39,3 Jahren, 12,3 Prozent sind minderjährig.

Grundlage ist das Ausländerzentralregister (AZR). Gezählt werden Menschen mit ausschließlich ausländischer Staatsangehörigkeit, die sich nicht nur vorübergehend in Deutschland aufhalten – unabhängig vom Aufenthaltsstatus. Wer zusätzlich die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, gilt als Deutscher und ist nicht enthalten.

Eingebürgerte und in Deutschland geborene Kinder mit deutscher Staatsangehörigkeit zählen nicht als Ausländer. Die Zahl der Menschen mit Wurzeln in einem Land ist deshalb meist deutlich höher. Sprünge können durch Registerbereinigungen entstehen.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 12521-0021
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0