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Börsenstrompreis Deutschland

Durchschnittlicher Day-Ahead-Großhandelspreis für Strom in der Gebotszone Deutschland/Luxemburg (ohne Steuern, Umlagen und Netzentgelte) · Day-Ahead, Monatsdurchschnitt

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Einordnung

Das ist der höchste Wert seit Dezember 2022. Im Durchschnitt seit 2018 lag der Wert bei 9,5 ct/kWh.

Der Börsenstrompreis zeigt, was Strom im Großhandel kostet – also bevor Netzentgelte, Steuern und Abgaben hinzukommen. Er schwankt stark mit den Gaspreisen und dem Angebot an Wind- und Solarstrom.

Methodik & Definition

Grundlage sind die stündlichen Day-Ahead-Preise der Strombörse für die Gebotszone Deutschland/Luxemburg, veröffentlicht von der Bundesnetzagentur auf SMARD.de. Statsray zeigt den Monatsdurchschnitt in Cent pro Kilowattstunde.

Der Börsenpreis macht nur einen Teil des Haushaltsstrompreises aus. Haushalte zahlen zusätzlich Netzentgelte, Stromsteuer, Abgaben und Mehrwertsteuer.

Häufige Fragen

Warum war Strom 2022 so teuer?

Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine stieg der Gaspreis drastisch. Weil Gaskraftwerke oft den Strompreis an der Börse bestimmen, schoss auch der Börsenstrompreis in die Höhe – im August 2022 auf über 40 Cent pro Kilowattstunde im Monatsmittel.

Was bedeuten negative Strompreise?

An sonnigen und windreichen Tagen wird manchmal mehr Strom erzeugt, als verbraucht werden kann. Dann sinkt der Börsenpreis in einzelnen Stunden unter null: Erzeuger zahlen dafür, ihren Strom abzugeben.

Quelle & Daten

Messgröße
Durchschnittlicher Day-Ahead-Großhandelspreis für Strom in der Gebotszone Deutschland/Luxemburg (ohne Steuern, Umlagen und Netzentgelte)
Quelle
Bundesnetzagentur | SMARD.de, Datensatz SMARD 4169
Lizenz der Daten
CC BY 4.0
Rhythmus
monatlich