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Eingriffe: Bandscheibenoperation in Berlin

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Exzisionen von erkranktem Bandscheibengewebe je Jahr (OPS 5-831), nach Behandlungsort · Berlin

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Berlin
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Bandscheibenoperation in Berlin im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Bandscheibenoperation“ in Berlin lag im Jahr 2025 bei 5.547. Im Jahr 2024 waren es 5.261 – ein Anstieg um 286. Das ist der höchste Wert seit 2017.

Unter den 16 Bundesländern liegt Berlin damit auf Platz 7 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 3,6 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2011 erreicht (6.390), der niedrigste im Jahr 2005 (3.866).

Eingriffe: Bandscheibenoperation in allen Bundesländern

Eingriffe: Bandscheibenoperation nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 35.679
2 Bayern 28.871
3 Baden-Württemberg 16.281
4 Hessen 15.010
5 Niedersachsen 13.988
6 Rheinland-Pfalz 6.998
7 Berlin 5.547
8 Sachsen 5.358
9 Schleswig-Holstein 5.218
10 Thüringen 4.788
11 Hamburg 4.162
12 Sachsen-Anhalt 3.333
13 Mecklenburg-Vorpommern 3.110
14 Brandenburg 3.043
15 Bremen 1.286
16 Saarland 1.144

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 153.816. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Exzisionen von erkranktem Bandscheibengewebe je Jahr (OPS 5-831), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 153.816 Exzisionen von erkranktem Bandscheibengewebe bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das ist etwa so viel wie 2015 (153.091). Den Höchststand gab es 2011 mit 173.674. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 99.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0