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Eingriffe: Bindehautplastik in Berlin

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Konjunktivaplastiken je Jahr (OPS 5-113), nach Behandlungsort · Berlin

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Berlin
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Bindehautplastik in Berlin im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Bindehautplastik“ in Berlin lag im Jahr 2025 bei 81. Im Jahr 2024 waren es 67 – ein Anstieg um 14. Das ist der höchste Wert seit 2019.

Unter den 16 Bundesländern liegt Berlin damit auf Platz 9 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 3,9 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2017 erreicht (91), der niedrigste im Jahr 2008 (19).

Eingriffe: Bindehautplastik in allen Bundesländern

Eingriffe: Bindehautplastik nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 395
2 Bayern 330
3 Hamburg 256
4 Baden-Württemberg 220
5 Niedersachsen 160
6 Hessen 131
7 Saarland 96
8 Thüringen 94
9 Berlin 81
10 Rheinland-Pfalz 79
11 Sachsen 65
12 Sachsen-Anhalt 63
13 Brandenburg 36
14 Mecklenburg-Vorpommern 33
15 Schleswig-Holstein 15
16 Bremen 10

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 2.064. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Konjunktivaplastiken je Jahr (OPS 5-113), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 2.064 Konjunktivaplastiken bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 59 Prozent mehr als 2015 (1.301). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 1.398. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 981.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0