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Eingriffe: Blinddarm-OP in Nordrhein-Westfalen

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Blinddarmentfernungen (Appendektomie) je Jahr (OPS 5-470), nach Behandlungsort · Nordrhein-Westfalen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (Fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG), GENESIS 23141-0110)
Region
Nordrhein-Westfalen
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Blinddarm-OP in Nordrhein-Westfalen im Vergleich

Die Zahl der stationären Eingriffe „Blinddarm-OP“ in Nordrhein-Westfalen lag im Jahr 2025 bei 21.844. Im Jahr 2024 waren es 21.454 – ein Anstieg um 390. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 26.525.

Unter den 16 Bundesländern liegt Nordrhein-Westfalen damit auf Platz 1 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 22,4 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2005 erreicht (33.075), der niedrigste im Jahr 2023 (21.054).

Eingriffe: Blinddarm-OP in allen Bundesländern

Eingriffe: Blinddarm-OP nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 21.844
2 Bayern 16.254
3 Baden-Württemberg 12.579
4 Niedersachsen 9.275
5 Hessen 6.966
6 Rheinland-Pfalz 4.766
7 Berlin 4.505
8 Sachsen 4.319
9 Brandenburg 2.762
10 Schleswig-Holstein 2.718
11 Sachsen-Anhalt 2.693
12 Thüringen 2.571
13 Hamburg 2.299
14 Mecklenburg-Vorpommern 1.987
15 Saarland 1.017
16 Bremen 932

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 97.487. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG), GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Blinddarmentfernungen (Appendektomie) je Jahr (OPS 5-470), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 97.487 Blinddarmentfernungen (Appendektomie) bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 14 Prozent weniger als 2015 (113.314). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 104.561.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Eingriffe erhalten; die Zahl der Eingriffe ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen in Praxen und Kliniken sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger operiert wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0