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Eingriffe: Einsatz oder Wechsel einer Hodenprothese in Bayern

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Implantationen, Wechsel und Entfernungen einer Hodenprothese je Jahr (OPS 5-628), nach Behandlungsort · Bayern

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Bayern
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Einsatz oder Wechsel einer Hodenprothese in Bayern im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Einsatz oder Wechsel einer Hodenprothese“ in Bayern lag im Jahr 2025 bei 306. Im Jahr 2024 waren es 261 – ein Anstieg um 45. Das ist der höchste Wert seit 2019.

Unter den 16 Bundesländern liegt Bayern damit auf Platz 1 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 25,1 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2019 erreicht (339), der niedrigste im Jahr 2005 (136).

Eingriffe: Einsatz oder Wechsel einer Hodenprothese in allen Bundesländern

Eingriffe: Einsatz oder Wechsel einer Hodenprothese nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Bayern 306
2 Nordrhein-Westfalen 231
3 Berlin 229
4 Baden-Württemberg 118
5 Hamburg 88
6 Niedersachsen 66
7 Hessen 61
8 Thüringen 24
9 Rheinland-Pfalz 21
10 Brandenburg 18
11 Schleswig-Holstein 16
12 Sachsen 12
13 Bremen 9
14 Mecklenburg-Vorpommern 7
15 Saarland 6
16 Sachsen-Anhalt 6

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 1.218. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Implantationen, Wechsel und Entfernungen einer Hodenprothese je Jahr (OPS 5-628), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 1.218 Implantationen, Wechsel und Entfernungen einer Hodenprothese bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 19 Prozent mehr als 2015 (1.022). Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 1092.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0