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Eingriffe: Einsatz oder Wechsel einer Hodenprothese in Sachsen

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Implantationen, Wechsel und Entfernungen einer Hodenprothese je Jahr (OPS 5-628), nach Behandlungsort · Sachsen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Sachsen
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Einsatz oder Wechsel einer Hodenprothese in Sachsen im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Einsatz oder Wechsel einer Hodenprothese“ in Sachsen lag im Jahr 2025 bei 12. Im Jahr 2024 waren es 15 – ein Rückgang um 3. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 10.

Unter den 16 Bundesländern liegt Sachsen damit auf Platz 12 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 1 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2009 erreicht (18), der niedrigste im Jahr 2016 (4).

Eingriffe: Einsatz oder Wechsel einer Hodenprothese in allen Bundesländern

Eingriffe: Einsatz oder Wechsel einer Hodenprothese nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Bayern 306
2 Nordrhein-Westfalen 231
3 Berlin 229
4 Baden-Württemberg 118
5 Hamburg 88
6 Niedersachsen 66
7 Hessen 61
8 Thüringen 24
9 Rheinland-Pfalz 21
10 Brandenburg 18
11 Schleswig-Holstein 16
12 Sachsen 12
13 Bremen 9
14 Mecklenburg-Vorpommern 7
15 Saarland 6
16 Sachsen-Anhalt 6

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 1.218. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Implantationen, Wechsel und Entfernungen einer Hodenprothese je Jahr (OPS 5-628), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 1.218 Implantationen, Wechsel und Entfernungen einer Hodenprothese bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 19 Prozent mehr als 2015 (1.022). Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 1092.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0