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Eingriffe: Einschnitt am Knochen in Berlin

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Inzisionen am Knochen, septisch und aseptisch je Jahr (OPS 5-780), nach Behandlungsort · Berlin

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Berlin
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Einschnitt am Knochen in Berlin im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Einschnitt am Knochen“ in Berlin lag im Jahr 2025 bei 3.838. Im Jahr 2024 waren es 3.769 – ein Anstieg um 69. Das ist der höchste Wert seit 2019.

Unter den 16 Bundesländern liegt Berlin damit auf Platz 7 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 5,4 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2019 erreicht (4.244), der niedrigste im Jahr 2005 (1.145).

Eingriffe: Einschnitt am Knochen in allen Bundesländern

Eingriffe: Einschnitt am Knochen nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Bayern 15.134
2 Nordrhein-Westfalen 13.785
3 Baden-Württemberg 8.190
4 Hamburg 5.415
5 Niedersachsen 4.827
6 Hessen 4.315
7 Berlin 3.838
8 Rheinland-Pfalz 3.056
9 Sachsen 2.690
10 Thüringen 2.672
11 Schleswig-Holstein 2.155
12 Sachsen-Anhalt 1.541
13 Mecklenburg-Vorpommern 1.320
14 Brandenburg 1.118
15 Saarland 876
16 Bremen 660

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 71.592. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Inzisionen am Knochen, septisch und aseptisch je Jahr (OPS 5-780), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 71.592 Inzisionen am Knochen, septisch und aseptisch bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das ist etwa so viel wie 2015 (71.197). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 79.135. Den Höchststand gab es 2019 mit 79.135. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 188.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0