Zum Inhalt springen
DE

Eingriffe: Einschnitt oder Gewebeentfernung am After in Bremen

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Inzisionen und Exzisionen von Gewebe der Perianalregion je Jahr (OPS 5-490), nach Behandlungsort · Bremen

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Bremen
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Einschnitt oder Gewebeentfernung am After in Bremen im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Einschnitt oder Gewebeentfernung am After“ in Bremen lag im Jahr 2025 bei 468. Im Jahr 2024 waren es 342 – ein Anstieg um 126. Das ist der höchste Wert seit 2019.

Unter den 16 Bundesländern liegt Bremen damit auf Platz 16 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 0,9 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2013 erreicht (601), der niedrigste im Jahr 2024 (342).

Eingriffe: Einschnitt oder Gewebeentfernung am After in allen Bundesländern

Eingriffe: Einschnitt oder Gewebeentfernung am After nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 13.470
2 Bayern 7.668
3 Niedersachsen 5.435
4 Baden-Württemberg 5.216
5 Hessen 3.781
6 Berlin 3.126
7 Sachsen 2.623
8 Rheinland-Pfalz 2.493
9 Thüringen 1.941
10 Hamburg 1.600
11 Schleswig-Holstein 1.598
12 Brandenburg 1.489
13 Sachsen-Anhalt 1.438
14 Mecklenburg-Vorpommern 1.139
15 Saarland 706
16 Bremen 468

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 54.191. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Inzisionen und Exzisionen von Gewebe der Perianalregion je Jahr (OPS 5-490), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 54.191 Inzisionen und Exzisionen von Gewebe der Perianalregion bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 4 Prozent mehr als 2015 (52.045). Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 224.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0