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Eingriffe: Entfernung der Eierstöcke (Ovariektomie) in Berlin

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Ovariektomien je Jahr (OPS 5-652), nach Behandlungsort · Berlin

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110)
Region
Berlin
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Entfernung der Eierstöcke (Ovariektomie) in Berlin im Vergleich

Die Zahl der stationären Prozeduren „Entfernung der Eierstöcke (Ovariektomie)“ in Berlin lag im Jahr 2025 bei 250. Im Jahr 2024 waren es 184 – ein Anstieg um 66. Das ist der höchste Wert seit 2019.

Unter den 16 Bundesländern liegt Berlin damit auf Platz 7 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 4 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2005 erreicht (346), der niedrigste im Jahr 2024 (184).

Eingriffe: Entfernung der Eierstöcke (Ovariektomie) in allen Bundesländern

Eingriffe: Entfernung der Eierstöcke (Ovariektomie) nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 1.470
2 Bayern 1.002
3 Baden-Württemberg 864
4 Niedersachsen 510
5 Hessen 410
6 Sachsen 332
7 Berlin 250
8 Rheinland-Pfalz 250
9 Sachsen-Anhalt 217
10 Thüringen 209
11 Schleswig-Holstein 164
12 Hamburg 141
13 Mecklenburg-Vorpommern 138
14 Brandenburg 119
15 Bremen 61
16 Saarland 42

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 6.179. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), DRG-Statistik, GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Ovariektomien je Jahr (OPS 5-652), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 6.179 Ovariektomien bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das ist etwa so viel wie 2015 (6.255). Den Höchststand gab es 2005 mit 9.410. Unter den rund 1.500 vierstelligen OPS-Kodes liegt der Kode damit auf Rang 702.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Prozeduren erhalten; die Zahl ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger behandelt wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt. Die Bezeichnung folgt dem OPS; Statsray hat amtliche Abkürzungen ausgeschrieben.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0