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Eingriffe: Gebärmutterentfernung in Berlin

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Gebärmutterentfernungen (Hysterektomie) je Jahr (OPS 5-683), nach Behandlungsort · Berlin

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis) (Fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG), GENESIS 23141-0110)
Region
Berlin
Rhythmus
jährlich

Eingriffe: Gebärmutterentfernung in Berlin im Vergleich

Die Zahl der stationären Eingriffe „Gebärmutterentfernung“ in Berlin lag im Jahr 2025 bei 2.242. Im Jahr 2024 waren es 2.460 – ein Rückgang um 218. Im Durchschnitt seit 2005 lag der Wert bei 3.057.

Unter den 16 Bundesländern liegt Berlin damit auf Platz 8 (sortiert nach dem höchsten Wert). Das entspricht 3,5 % des bundesweiten Werts.

Der höchste Wert seit 2005 wurde im Jahr 2005 erreicht (4.449), der niedrigste im Jahr 2021 (2.122).

Eingriffe: Gebärmutterentfernung in allen Bundesländern

Eingriffe: Gebärmutterentfernung nach Bundesland, 2025
RangBundeslandBalkenWert
1 Nordrhein-Westfalen 13.313
2 Bayern 10.798
3 Baden-Württemberg 8.341
4 Niedersachsen 6.739
5 Hessen 4.964
6 Sachsen 3.566
7 Rheinland-Pfalz 2.818
8 Berlin 2.242
9 Schleswig-Holstein 2.034
10 Thüringen 2.008
11 Sachsen-Anhalt 1.876
12 Brandenburg 1.600
13 Mecklenburg-Vorpommern 1.398
14 Hamburg 1.337
15 Saarland 1.018
16 Bremen 502

Stand: 2025. Deutschland insgesamt: 64.554. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG), GENESIS 23141-0110.

Methodik & Definition

Bei vollstationären Patientinnen und Patienten verschlüsselte Gebärmutterentfernungen (Hysterektomie) je Jahr (OPS 5-683), nach Behandlungsort. Im Jahr 2025 zählten die Krankenhäuser in Deutschland 64.554 Gebärmutterentfernungen (Hysterektomie) bei vollstationären Patientinnen und Patienten. Das sind 26 Prozent weniger als 2015 (86.790). 2019, vor der Corona-Pandemie, waren es 71.904.

Grundlage ist die fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik (DRG-Statistik). Gezählt werden Operationen und Prozeduren nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS), die bei vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verschlüsselt wurden. Ein Patient kann mehrere Eingriffe erhalten; die Zahl der Eingriffe ist deshalb nicht die Zahl der Patienten.

Ambulante Operationen in Praxen und Kliniken sind nicht enthalten. Wird ein Eingriff zunehmend ambulant durchgeführt, sinkt die stationäre Zahl, ohne dass insgesamt weniger operiert wird. Die Jahre ab 2020 sind durch die Corona-Pandemie geprägt.

Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 23141-0110
Lizenz der Daten
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0